55. Norddeutsches Münzsammlertreffen, Minden, May 28th to 30th, 2010: “Imitationen und Impotenz. Die numismatischen Folgen des Herrscherwechsels von Ludwig dem Bayern zu Karl IV.”
»»» ‘Imitationen und Impotenz. Die numismatischen Folgen des Herrscherwechsels von Ludwig dem Bayern zu Karl IV.’
Monthly Archive for January, 2010
Hamburger Schule der Numismatik online, in: Numismatisches Nachrichtenblatt 59 (2010) 2, pp. 67sq.
Text
Die Hamburger Schule hat die deutsche Numismatik in den letzten Jahrzehnten wesentlich geprägt. Begründet von Walter Hävernick am Museum für Hamburgische Geschichte, entwickelte sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg sehr rasch. Mit den bereits 1947 gestarteten Hamburger Beiträgen zur Numismatik und der 1951 eingerichteten Monographienreihe „Numismatische Studien“ erlangten die Mitglieder der Hamburger Schule alsbald internationale Beachtung. Peter Berghaus, Gert Hatz und Vera Hatz (geborene Jammer) sind die heutzutage bekanntesten Schüler Hävernicks. Ihre Dissertationen wurden, ebenso wie diejenige des bereits früh verstorbenen Günther Albrecht, als Bände der Numismatischen Studien veröffentlicht. »»» ‘Hamburger Schule der Numismatik online’
Uppsala universitets myntkabinett. Verksamhetsberättelse 2009 (Uppsala University Coin Cabinet Working Papers, 2), Uppsala 2010.
[jointly with Mikael Alm] Harald Nilsson erhält die Ehrendoktorwürde der Historisch-Philosophischen Fakultät der Universität Uppsala, in: International Numismatic Newsletter 45 (2009), p. 14.
[Contribution to panel discussion] Wäre die Finanzkrise unter Berücksichtigung historischer Erfahrungen vermeidbar gewesen? Worauf muß in Zukunft geachtet werden?, in: Die Internationale Finanzkrise: Was an ihr ist neu, was alt? Worauf muß in Zukunft geachtet werden? 31. Symposium des Instituts für bankhistorische Forschung e.V. am 10. Juni 2009 in der Hauptverwaltung Frankfurt am Main der Deutschen Bundesbank (Bankhistorisches Archiv, Beiheft 47), Stuttgart 2009, pp. 129sq.
Contribution to discussion
Ich habe eine Frage aus schwedischer Sicht. Als man 1662 in Schweden die Banknoten erfunden hat, stellte man bald fest, dass sich dadurch Kredit schöpfen ließe. Sechs Jahre später hat man die Banknoten gleich wieder verboten, weil man eine Inflation hervorgerufen hatte. Zugleich ist der Staat, um überhaupt die Wirtschaft am Laufen zu halten, in starkem Maß als Kreditgeber aufgetreten, was wiederum einen enormen Inflationsschub zur Folge hatte. Das Beispiel zeigt: die Geldschöpfung durch die Zentralbank ist eine Sache, das Geld kann man vielleicht wieder zurückholen, aber die Staatskredite sind damals offensichtlich das weitaus gefährlichere Übel gewesen. Kann man auch gegen dies Problem hinreichend anwirken?