Author: <span class="vcard">Hendrik Mäkeler</span>

Gert Hatz: Der Münzfund vom Goting-Kliff/Föhr. Mit einem Beitrag von Ernst Pernicka. Numismatische Studien 14 […], in: Offa. Berichte und Mitteilungen zur Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie 57 (2000) [2002], pp. 373sq.

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Der Münzfund vom Goting-Kliff auf Föhr besteht aus 87 Münzen der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts, die zwischen 1976 und 1986 gefunden wurden. Darunter befinden sich neun merowingische Denare, die allgemein kaum jenseits der Grenzen des Merowingerreiches auftreten. Föhr ist eine der seltenen Ausnahmen und zugleich nördlichster Fundbeleg.

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Markus A. Denzel, Jean Claude Hocquet and Harald Witthöft (eds.): Kaufmannsbücher und Handelspraktiken vom Spätmittelalter bis zum 20. Jahrhundert – Merchant’s Books and Mercantile Pratiche from the Late Middle Ages to the Beginnings of the 20th Century (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte 163) […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 213, pp. 148-150.

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Bei seiner inzwischen klassischen Untersuchung zum Berufsbewußtsein des mittelalterlichen Fernhandelskaufmanns hat Erich Maschke neben Qualitäten wie Gewinnstreben und Rechenhaftigkeit, aber auch Gefahrenbewußtsein, Mühe und Arbeit, auf die besondere Bedeutung der Schriftlichkeit hingewiesen: “die mittelalterlichen Kaufleute (müssen) außerordentlich viel geschrieben haben.”[1]

  1. Erich Maschke: Das Berufsbewußtsein des mittelalterlichen Fernkaufmanns, in: Ders.: Städte und Menschen. Beiträge zur Geschichte der Stadt, der Wirtschaft und Gesellschaft 1959-1977 (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte 68), Wiesbaden 1980, S. 380 419, hier S. 391 f. – Der Aufsatz geht von umfangreichen Forschungen aus, die sich gegen die 1902 von Werner Sombart aufgestellte These richten, Erwerbsprinzip und ökonomischer Rationalismus seien dem mittelalterlichen Kaufmann fremd gewesen und erst mit dem Kapitalismus beherrschend geworden: Ebd., S. 381 f. []

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Reiner Cunz (ed.): Währungsunionen. Beiträge zur Geschichte überregionaler Münz- und Geldpolitik (Numismatische Studien, Heft 15) […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 211, pp. 51sq.

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Aus der größeren Anzahl von Veröffentlichungen, die sich mit dem Übergang von der D‑Mark zum Euro beschäftigen, ragt der vorliegende 15. Band der traditionsreichen Reihe „Numismatische Studien“ aus Hamburg dadurch hervor, daß in ihm in zehn Beiträgen jeweils die Geschichte der Währungsunionen einer Epoche oder einzelner Gemeinschaftswährungen auf hohem wissenschaftlichem Niveau behandelt sind.

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Jørgen Steen Jensen: Christian Jürgensen Thomsen og Jakob Reichel – en numismatisk brevveksling mellem København og Sankt Petersborg 1821-1855 […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 37 (2002) 210, pp. 265sq.

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Der dänische Archäologe, Ethnologe und Numismatiker Christian Jürgensen Thomsen (1788-1865) ist vor allem als Begründer des sogenannten „Dreiperiodensystems“ bekannt: Er erkannte als erster die zeitliche Abfolge von Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Diese wegweisende Entdeckung publizierte Thomsen 1836 in einer seiner wenigen Veröffentlichungen („Ledetraad til Nordisk Oldkyndighed“). Aufgrund einer Liste von 1818 und seines umfangreichen Briefwechsels wissen wir allerdings, daß Thomsen bereits Jahre zuvor das Dreiperiodensystem entwickelt hatte.

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John Cunnally, Jonathan H. Kagan und Stephen K. Scher: Numismatics in the Age of Grolier. An Exhibition at The Grolier Club […], in: Numismatisches Nachrichtenblatt 51 (2002) 8, pp. 321sq.

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Auf Anregung von Andrew Burnett vom British Museum London wurde ab dem 11. September 2001 in New York eine Ausstellung über die Entstehung der wissenschaftlichen Numismatik in der Renaissancezeit gezeigt. Dazu erschien ein typographisch aufwendig gestalteter Katalog, der leider unbebildert blieb. Dennoch ist der Katalog hervorragend als Einleitung in die Thematik geeignet, die in elf Kapiteln, nach Vitrinen geordnet, dargestellt wird.

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K. Bakker, F.A. Bodde, D. Schmidtsdorff, Chr. Stadler, B. Traeger (eds.): Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte, Band 3 […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 37 (2002) 207, p. 111.

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Im Jahr 2001 gehörte auch die Bremer Numismatische Gesellschaft in den Kreis der Vereine, die ihr 50jähriges Bestehen feiern konnten. Im Zusammenhang mit diesem Anlaß brachte die rege Gesellschaft einen weiteren Band der Reihe „Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte“ heraus. In ihm sind 16 Beiträge zu Münzen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sowie über Medaillen versammelt.

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[jointly with Jørgen Steen Jensen] Peter Berghaus’ udvalgte afhandlinger, in: Nordisk Numismatisk Unions Medlemsblad (2001) 1, p. 13.

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Art. „Münz- und Medaillensammlung“, in: Werner Paravicini (ed.): Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Bilder und Begriffe, red. by Jan Hirschbiegel and Jörg Wettlaufer (Residenzenforschung 15.II), Ostfildern 2005, vol. 1:…

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Gerd Dethlefs: Das Marsberger Münzwesen im Mittelalter. Zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte einer südwestfälischen Stadt um 900-1300 […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 36 (2001) 201, pp. 47sq.

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Die vorliegende Untersuchung über das mittelalterliche Marsberger Münzwesen wurde bereits 1984 von Gerd Dethlefs – heute am Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster zuständig für die Landesgeschichte – an der Westfälischen Wilhelms-Universität als Magisterarbeit vorgelegt. Nun ist sie in überarbeiteter Form im Druck erschienen und damit endlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

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Peter Berghaus: Das münzsichtige Arnstadt (S. 121-135, 21 Abb.). Peter Berghaus: Anton Günther II. Graf, seit 1709 Fürst von Schwarzburg-Arnstadt (*10.10.1653 Sondershausen, †20.12.1716 Arnstadt). (S. 137-142, 5 Abb., davon zwei in Farbe). Beide Titel: Johann Sebastian Bach und seine Zeit in Arnstadt […], in: Numismatisches Nachrichtenblatt 49 (2000) 11, pp. 441sq.

 

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Anläßlich der Arnstädter Sonderausstellung zum 250. Todestag Johann Sebastian Bachs (1685 – 1750) beschäftigt sich Peter Berghaus mit dem zeitgenössischen numismatischen Leben in der Residenzstadt. Der Landesherr Anton Günther II. hatte eine bedeutende Sammlung nicht nur – wie damals allgemein üblich – antiker Münzen, sondern speziell auch deutscher Brakteaten und Taler zusammengebracht. Dadurch galt das Arnstädter Kabinett als besondere Sehenswürdigkeit.

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