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Reichsmünzwesen im späten Mittelalter. Teil 1: Das 14. Jahrhundert [Imperial Coinage in the Later Middle Ages. Part 1: The 14th Century]

Reichsmünzwesen im späten Mittelalter. Part 1: Das 14. Jahrhundert

Reichsmünzwesen im späten Mittelalter. Part 1: Das 14. Jahrhundert

Reichsmünzwesen im späten Mittelalter. part 1: Das 14. Jahrhundert (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Beihefte, 209), Stuttgart 2010. 328 pp., 2 plates. [Project description].

Wilhelm Röpke once remarked that one could not understand the history of peoples and cultures if you give no attention to their monetary system. In accordance with this insight, the history and importance of money in the German lands of the late Middle Ages is studied. Special attention is given to constitutional issues. Important examples are the beginnings of the Hundred Years War and the election of King Charles IV, because in increasingly monetarized politics cash payments now became the preferred means of power. Due to their enormous amount, these payments significantly influenced the development of monetary theory and the organization of minting in Europe. But even the everyday people dealing with smaller amounts are taken into account, for instance the indulgences of collectors, businessmen, city councils, and students. The work fills part of a research gap addressing the monetary history of the German lands during the late Middle Ages.

Table of contents

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Reichsmünzwesen im späten Mittelalter, part 1 (libreka!, searchable)

Reichsmünzwesen im späten Mittelalter, part 1 (Google Books)

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Reviews

„Numismatik macht Spaß! Dies kann man nicht nur dem Vorwort des Autors dieser spannenden Zusammenfassung zum Reichsmünzwesen im späten Mittelalter entnehmen. Das kommt auch in Hendrik Mäkelers Buch vom ersten bis zum letzten Kapitel zum Tragen. […] Die Abhandlung von Hendrik Mäkeler ist der lebendige Beweis, daß echte Numismatik nicht langweilig sein muß. Im Gegenteil, wann immer der Mensch im Mittelpunkt steht, wird unsere geldgeschichtliche Vergangenheit unglaublich gegenwärtig. Dieses Buch muß man nicht nur kaufen, sondern auch lesen.“
Ursula Kampmann, in: MünzenRevue (2010) 7/8, pp. 50sq.

„Insgesamt erweist der Verfasser, wie die Politik während seiner Untersuchungszeit zunehmend monetarisiert wird und Geldzahlungen zu einem besonders wichtigen Machtmittel werden und ihrerseits Geldtheorie und Prägeorganisation beeinflussen. Dies führt von oben nach unten allmählich auch zu erkennbaren Auswirkungen der Geldeinstellung weiter Bereiche der gesamten Bevölkerung. Im Ergebnis kann der Bearbeiter am Ende seiner überzeugenden Untersuchung unter Verwendung des Münzwesens als Anzeigegerät vom Zerfall des Reiches im Laufe des 14. Jahrhunderts sprechen.“
Gerhard Köbler, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germanistische Abteilung 128 (2011).

„Il venir meno del tentativo di Carlo IV di introdurre un unico sistema monetario, spinse a cercare una soluzione realizzando unioni monetarie che costituirono poi un modello per l’impero utilizzato fino all’epoca moderna. Il volume dedica particolare attenzione all’analisi dei documenti di archivio e al ruolo svolto dai maestri di zecca (alcuni italiani). Vengono ricordati i contatti tra l’imperatore e Francesco Petrarca e l’interesse di Carlo IV per le monete antiche.“
Giuseppe Girola, in: Societa’ Numismatica Italiana. Communicazione 24 (2011) 62, p. 37.

„Mäkeler hat eine gut lesbare, breit recherchierte und sorgfältig analysierende Untersuchung über die Rolle des Reichs in der Münzgeschichte des 14. Jh.s, aber auch zur Rolle des Geldes in der Reichspolitik dieser Epoche vorgelegt, die man mit Gewinn liest. Gerade durch die breite Heranziehung der Quellen darf das Buch beanspruchen, ein Standardwerk zu diesem Thema zu sein, das es bisher nicht gab. Die spannende Lektüre ist gerade auch Historikern und Wirtschaftshistorikern zu wünschen.“
Hubert Emmerig, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 98 (2011) 3, pp. 410sq.

„Neue Erkenntnisse vermag Mäkeler vor allem zu der als gescheitert geltenden ,Reichsmünzpolitik’ Kaiser Karls IV. beizusteuern. Er weist nach, dass es vor der Goldenen Bulle von 1356, in der das kurfürstliche Recht der Goldmünzenprägung verankert wurde, für kurze Zeit sehr wohl eine Art Reichswährung gegeben hat. Auf der Grundlage eines Landfriedensbündnisses, das die Kurfürsten von Köln und Trier sowie der Markgraf von Jülich 1348 abgeschlossen hatten und das von Karl auch reichsrechtlich sanktioniert worden ist, haben in der Folge insgesamt 16, über das ganze Reich verteilte Münzherren durch den Reichsadler gekennzeichnete ,Reichsgoldgulden’ geprägt. Dass die Pläne Karls zum Reichsmünzwesen aber viel weiter gingen, kann Mäkeler anhand eines Musters für ein Privileg ,De moneta imperii’ belegen, das der Registrator der kaiserlichen Kanzlei Johann von Gelnhausen in sein Formularbuch aufnahm. Danach hatte Karl IV. eine reichseinheitliche Währung vorgeschwebt, die neben einer silbernen Groschen- und einer (leichteren) Goldmünze nach dem Florentiner Typ auch eine schwere Goldmünze nach französisch-niederländischem Vorbild, sogenannte Goldene Schilde, umfassen sollte.“
Wolfgang Dobras, in: Historische Zeitschrift 293 (2011), pp. 486-488.

Deutsche Münzen der Wikingerzeit sowie des hohen und späten Mittelalters

Peter Berghaus and Hendrik Mäkeler: Deutsche Münzen der Wikingerzeit sowie des hohen und späten Mittelalters

Peter Berghaus and Hendrik Mäkeler: Deutsche Münzen der Wikingerzeit sowie des hohen und späten Mittelalters

[jointly with Peter Berghaus] Münzkabinett der Universität Uppsala. Deutsche Münzen der Wikingerzeit sowie des hohen und späten Mittelalters (Studia Numismatica Upsaliensia, 2), Uppsala 2006. VIII, 168 pp., including 75 plates with 668 catalogue numbers. [Project description].

Order: Deutsche Münzen der Wikingerzeit sowie des hohen und späten Mittelalters (Uppsala University)
Order: Deutsche Münzen der Wikingerzeit sowie des hohen und späten Mittelalters (Münzgalerie München, order number L840)

Rezensionen

Når man tænker på alle de resultater, som engelsk numismatik har opnået gennem udgivelsen af over 50 sylloge-bind, kan man håbe, at dette værk kommer til at danne skole. På den måde vil det svært overskuelige tyske møntmateriale nemlig blive let tilgængelig for dybere forskning i enkelte møntserier.
Jens Christian Moesgaard, in: Nordisk Numismatisk Unions Medlemsblad (2007) 2, p. 89.

Bildmaterialet håller en mycket hög klass med tanke på hur dåligt präglade och misshandlade mynten är. […] Förhoppningsvis kan det nu publicerade verket inspirera att andra samlingar publiceras på ett likartat sätt.
Kenneth Jonsson, in: myntstudier (2007) 2, p. 20.

Trotz dieser Monita und Ergänzungen ist festzuhalten, dass dieser Katalog, der die Münzprägung von Metz und Salzburg bis Utrecht und Preußen sowie vom frühen 10. bis zum 15. Jh. umfasst, eine großartige Leistung darstellt, zumal auch dieses Werk als „Freizeitbeschäftigung“ über viele Jahre hinweg entstanden ist. Es stellt nicht nur ein wichtiges Material- und Grundlagenwerk für die weitere Forschung dar, sondern kann wegen seiner Handlichkeit und des günstigen Preises – gemäß den Zielen der Begründer dieser Lehrsammlung – auch als Nachschlage- und Anschauungswerk für den Historiker dienen, der sich insbesondere mit der ottonisch-salischen Epoche beschäftigt […].
Michael Matzke, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 95 (2008), pp. 235sq.

Peter Berghaus und sein Schüler Hendrik Mäkeler unternahmen mit diesem Buch einen ersten Schritt, der sich zu einer weltumfassenden Materialvorlage deutscher Münzen des 9. bis 11. Jahrhunderts ausweiten sollte.
Frank Berger, in: Historische Zeitschrift 287 (2008), pp. 167-169.

Insgesamt liegt ein solider, gut gedruckter und gut bebilderter Bestandskatalog vor, der insbesondere weiterführende Arbeiten zur deutschen Münzgeschichte des 9. bis 11. Jhs. erleichtern wird. Die ansprechend ausgestatteten roten Leinenbände aus Uppsala, deren baldige Fortführung angekündigt ist, werden künftig zu beachten sein.
Gert Hatz, in: Numismatisches Nachrichtenblatt 58 (2009) 9, p. 253.

Das Rechnungsbuch des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M. (um 1450-1504)

Das Rechnungsbuch des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M.

Das Rechnungsbuch des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M.

Das Rechnungsbuch des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M. (um 1450-1504) (Sachüberlieferung und Geschichte, 38), St. Katharinen 2005. 382 pp. [Project description].

Reviews:

  • Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare 60 (2007) 1, pp. 86-88 (Josef Pauser).
  • IASL online [17.09.2007] (Elisabeth Wunderle).
  • Aus dem Antiquariat. Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler, Neue Folge 5 (2007), pp. 370sq. (Falk Eisermann).
  • Pfälzer Heimat 59 (2008) 1, pp. 39sq. (Hartmut Harthausen).
  • Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 67 (2008), p. 558 (Christian Keitel).
  • Jahrbuch für Regionalgeschichte 26 (2008), pp. 132-134 (Hans-Jörg Künast).
  • Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 71 (2008), pp. 323-326 (Bernhard Lübbers).
  • Archiv für Geschichte des Buchwesens 63 (2008), pp. 232-236 (Oliver Duntze).
  • Neues Archiv für sächsische Geschichte 79 (2008), pp. 316-318 (Thomas Döring).

Order: Das Rechnungsbuch des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M. (Scripta Mercaturae Verlag)

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Die numismatische Bibliothek der Münzen und Medaillen AG Basel

Die numismatische Bibliothek der Münzen und Medaillen AG Basel

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Hendrik Mäkeler, Detlev Hölscher, Alexis Cavvadias, Jens-Ulrich Thormann and Manuela Weiß: Die numismatische Bibliothek der Münzen und Medaillen AG Basel (Münzenhandlung Fritz Rudolf Künker. Auktion, 102), Osnabrück 2005. 300 pp., 3.589 nrs.