Tag: Geldgeschichtliche Nachrichten

Jørgen Steen Jensen: Christian Jürgensen Thomsen og Jakob Reichel – en numismatisk brevveksling mellem København og Sankt Petersborg 1821-1855 […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 37 (2002) 210, pp. 265sq.

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Der dänische Archäologe, Ethnologe und Numismatiker Christian Jürgensen Thomsen (1788-1865) ist vor allem als Begründer des sogenannten „Dreiperiodensystems“ bekannt: Er erkannte als erster die zeitliche Abfolge von Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Diese wegweisende Entdeckung publizierte Thomsen 1836 in einer seiner wenigen Veröffentlichungen („Ledetraad til Nordisk Oldkyndighed“). Aufgrund einer Liste von 1818 und seines umfangreichen Briefwechsels wissen wir allerdings, daß Thomsen bereits Jahre zuvor das Dreiperiodensystem entwickelt hatte.

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K. Bakker, F.A. Bodde, D. Schmidtsdorff, Chr. Stadler, B. Traeger (eds.): Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte, Band 3 […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 37 (2002) 207, p. 111.

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Im Jahr 2001 gehörte auch die Bremer Numismatische Gesellschaft in den Kreis der Vereine, die ihr 50jähriges Bestehen feiern konnten. Im Zusammenhang mit diesem Anlaß brachte die rege Gesellschaft einen weiteren Band der Reihe „Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte“ heraus. In ihm sind 16 Beiträge zu Münzen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sowie über Medaillen versammelt.

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Gerd Dethlefs: Das Marsberger Münzwesen im Mittelalter. Zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte einer südwestfälischen Stadt um 900-1300 […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 36 (2001) 201, pp. 47sq.

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Die vorliegende Untersuchung über das mittelalterliche Marsberger Münzwesen wurde bereits 1984 von Gerd Dethlefs – heute am Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster zuständig für die Landesgeschichte – an der Westfälischen Wilhelms-Universität als Magisterarbeit vorgelegt. Nun ist sie in überarbeiteter Form im Druck erschienen und damit endlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

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Anke Wesse (Hrsg.): Studien zur Archäologie des Ostseeraumes. Von der Eisenzeit bis zum Mittelalter. Festschrift für Michael Müller-Wille […], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 35 (2000) 198, p. 235.

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Es ist selten, daß Wissenschaftler anderer historischer Disziplinen in ihrer Forschung die Numismatik gebührend berücksichtigen. Eine der wenigen Ausnahmen stellt Michael Müller-Wille dar, Professor für Ur- und Frühgeschichte in Kiel. Er hat u.a. die methodisch neuartige Dissertation Ralf Wiechmanns (Edelmetalldepots der Wikingerzeit in Schleswig-Holstein, 1994) mit betreut. Die nun zum 60. Geburtstag von Michael Müller-Wille erschienene Festschrift enthält 64 Aufsätze, von denen einige auch den Numismatiker interessieren dürften.

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45. Norddeutsches Münzsammlertreffen in Minden, in: Geldgeschichtliche Nachrichten 35 (2000) 199, p. 279.

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Mittelalter-Numismatik im Internet, in: Geldgeschichtliche Nachrichten 42 (2007) 231, pp. 20-27.

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Bemerkungen zu den Anfängen der Stempelvergleichenden Methode, in: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, pp. 128-132.

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