Auteur : <span class="vcard">Hendrik Mäkeler</span>

Christian Dekesel und Thomas Stäcker (Hrsg.): Europäische numismatische Literatur im 17. Jahrhundert (Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung, 42) […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 42 (2007) 233, p. 173.

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Nachdem die Reihe „Numismatiker im Porträt“ von Peter Berghaus, die in den GN erschienen ist, eingestellt worden war, schien die Erforschung der Geschichte der Numismatik zumindest in Deutschland zu stagnieren. Daß dieser Eindruck verfehlt ist, verdeutlicht eindrucksvoll der vorliegende Band, der die Vorträge einer Tagung an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel dokumentiert.

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Wolfgang Trapp / Torsten Fried, Handbuch der Münzkunde und des Geldwesens in Deutschland […], dans: Bankhistorisches Archiv 32 (2006), pp. 147sq.

 

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Bei dem vorliegenden Band handelt es sich um die Neuauflage eines Reclam-Bändchens, das 1999 in erster Auflage von Wolfgang Trapp (1918-2003) unter dem Titel „Kleines Handbuch der Münzkunde und des Geldwesens in Deutschland“ herausgebracht worden ist (siehe dazu die Rezension von Konrad Schneider im Bankhistorischen Archiv 27 [2001], S. 85). Dem veränderten Titel zum Trotz sind allerdings bei der Neuauflage sowohl das Format als auch der Seitenumfang unverändert geblieben.

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META. Medeltidsarkeologisk tidskrift 2005 Nr. 3 […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 41 (2006) 228, p. 151.

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Mit Nanouschka Myrberg, Doktorandin bei Kenneth Jonsson in Stockholm, hat eine Numismatikerin die Redaktion eines Themenheftes der Zeitschrift für Mittelalterarchäologie übernommen, die vom Institut für Archäologie und Alte Geschichte in Lund herausgegeben wird. Die fünf Beiträge, die in diesem Themenheft versammelt sind, haben zum Ziel, die Stellung der Numismatik zwischen Archäologie und Geschichtswissenschaft auszuloten.

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Klaus Grubmüller / Markus Stock (Hg.): Geld im Mittelalter. Wahrnehmung – Bewertung – Symbolik […], dans: sehepunkte 6 (2006), nr. 3 [15.03.2006].

Liens: http://www.sehepunkte.historicum.net/ 2006/03/9358.html et
http://www.sehepunkte.historicum.net/ 2006/03/pdf/9358.pdf

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Die Einführung des Euro hat zu einer intensiveren Beschäftigung mit dem Phänomen « Geld » in den verschiedensten Wissenschaftsbereichen geführt. Davon zeugt auch der unlängst erschienene Sammelband « Geld im Mittelalter ». Die darin vereinigten Beiträge gehen zumeist auf eine Tagung des Mittelalterlichen Arbeitskreises der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel zurück, die bereits Ende November 2001 abgehalten wurde. Die lange Zeit bis zum Erscheinen der Vorträge mag dazu beigetragen haben, dass drei der zehn Beiträge zuvor auch an anderer Stelle veröffentlicht worden sind.

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Peter Ilisch: Die Fritzlarer COLONIA-Prägung des 11. Jahrhunderts (Beiträge zur Münzkunde in Hessen-Kassel 21) […], dans: Numismatisches Nachrichtenblatt 54 (2005) 12, p. 526.

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Fritzlar war in ottonischer und salischer Zeit „für das Königtum der wichtigste Ort in Nordhessen“; allein die dortige Erhebung des Sachsenherzogs Heinrich zum König im Jahr 919 ist beredtes Zeugnis dafür,

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Hubert Emmerig: Der Freisinger Münzschatzfund und das Geldwesen in Bayern zur Karolingerzeit. Mit einer Auswertung des Freisinger Traditionsbuches als geldgeschichtlicher Quelle, in: Ulrike Götz (Hrsg.): 38. Sammelblatt des Historischen Vereins Freising (2004) […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, p. 156.

Critique

Bei dem Münzschatzfund von Freising handelt es sich um den einzigen karolingerzeitlichen Depotfund aus dem bayerischen Raum. Nachdem der Fund 1938 bei Ausschachtungsarbeiten gemacht worden war, galt er der numismatischen Forschung bald als verloren und wurde erst 1998 zu großen Teilen im Stadtarchiv Freising wiederentdeckt. Hubert Emmerig hat im ersten Teil dieses umfänglichen Aufsatzes eine akribische Rekonstruktion der Fundgeschichte und der beteiligten Personen vorgelegt

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Stefan Weiß: Rechnungswesen und Buchhaltung des Avignoneser Papsttums (1316-1378). Eine Quellenkunde (Monumenta Germaniae Historica. Hilfsmittel, 20) […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, pp. 154sq.

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In den Jahren 1309-1376 residierten sieben aufeinander folgende Päpste in Avignon: Clemens V. (1305-1314), Johannes XXII. (1316-1334), Benedikt XII. (1334-1342), Clemens VI. (1342-1352), Innozenz VI. (1352-1362), Urban V. (1362-1370) und Gregor XI. (1370-1378).

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Lucia Travaini: Monete Mercanti e Matematica. Le monete medievali nei trattati di aritmetica e nei libri di mercatura […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 39 (2004) 220, p. 253.

 

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Das Wort „Zahl“ leite sich vom Begriff „Münze“ ab (Numero nummus nomen dedit), so meinte jedenfalls Bischof Isidor von Sevilla († 636) im dritten Buch seiner Etymologiae, dem „Brockhaus“ des Mittelalters, der das gesamte zu jener Zeit bekannte Wissen zu systematisieren und zu analysieren suchte. Diese Aussage Isidors stellt die italienische Numismatikerin Lucia Travaini ihrem jüngsten Buch voran.

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Heinz Röder en collaboration avec Jürgen Ellenberg et al.: Erfurt im Spiegel von Münzen und Medaillen 1990-2001 (Erfurter Numismatische Forschungen, 1) […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 39 (2004) 216, p. 46sq.

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Der erste Band der Erfurter Numismatischen Forschungen verzeichnet auf 314 Seiten 233 Erfurter Medaillen aus den Jahren 1990 bis 2001.

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Fabian Wittreck: Geld als Instrument der Gerechtigkeit. Die Geldrechtslehre des hl. Thomas von Aquin in ihrem interkulturellen Kontext (Rechts- und Staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft, N.F. 100) […], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 215, pp. 264sq.

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Per denarium intelligitur vita aeterna – Daß man durch die Münze zum Verständnis des Ewigen Lebens gelangen könne, hat Thomas von Aquin (1224/25–1274) um 1270 in Paris im Rahmen seiner Vorlesung über das Matthäus-Evangelium festgehalten (Zitat S. 498). 

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