Kategori: Publikationer

Peter Ilisch: Die Fritzlarer COLONIA-Prägung des 11. Jahrhunderts (Beiträge zur Münzkunde in Hessen-Kassel 21) […], i: Numismatisches Nachrichtenblatt 54 (2005) 12, s. 526.

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Fritzlar war in ottonischer und salischer Zeit „für das Königtum der wichtigste Ort in Nordhessen“; allein die dortige Erhebung des Sachsenherzogs Heinrich zum König im Jahr 919 ist beredtes Zeugnis dafür,

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Hubert Emmerig: Der Freisinger Münzschatzfund und das Geldwesen in Bayern zur Karolingerzeit. Mit einer Auswertung des Freisinger Traditionsbuches als geldgeschichtlicher Quelle, in: Ulrike Götz (Hrsg.): 38. Sammelblatt des Historischen Vereins Freising (2004) […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, s. 156.

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Bei dem Münzschatzfund von Freising handelt es sich um den einzigen karolingerzeitlichen Depotfund aus dem bayerischen Raum. Nachdem der Fund 1938 bei Ausschachtungsarbeiten gemacht worden war, galt er der numismatischen Forschung bald als verloren und wurde erst 1998 zu großen Teilen im Stadtarchiv Freising wiederentdeckt. Hubert Emmerig hat im ersten Teil dieses umfänglichen Aufsatzes eine akribische Rekonstruktion der Fundgeschichte und der beteiligten Personen vorgelegt

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Stefan Weiß: Rechnungswesen und Buchhaltung des Avignoneser Papsttums (1316-1378). Eine Quellenkunde (Monumenta Germaniae Historica. Hilfsmittel, 20) […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, s. 154f.

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In den Jahren 1309-1376 residierten sieben aufeinander folgende Päpste in Avignon: Clemens V. (1305-1314), Johannes XXII. (1316-1334), Benedikt XII. (1334-1342), Clemens VI. (1342-1352), Innozenz VI. (1352-1362), Urban V. (1362-1370) und Gregor XI. (1370-1378).

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Lucia Travaini: Monete Mercanti e Matematica. Le monete medievali nei trattati di aritmetica e nei libri di mercatura […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 39 (2004) 220, s. 253.

 

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Das Wort „Zahl“ leite sich vom Begriff „Münze“ ab (Numero nummus nomen dedit), so meinte jedenfalls Bischof Isidor von Sevilla († 636) im dritten Buch seiner Etymologiae, dem „Brockhaus“ des Mittelalters, der das gesamte zu jener Zeit bekannte Wissen zu systematisieren und zu analysieren suchte. Diese Aussage Isidors stellt die italienische Numismatikerin Lucia Travaini ihrem jüngsten Buch voran.

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Fabian Wittreck: Geld als Instrument der Gerechtigkeit. Die Geldrechtslehre des hl. Thomas von Aquin in ihrem interkulturellen Kontext (Rechts- und Staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft, N.F. 100) […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 215, s. 264f.

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Per denarium intelligitur vita aeterna – Daß man durch die Münze zum Verständnis des Ewigen Lebens gelangen könne, hat Thomas von Aquin (1224/25–1274) um 1270 in Paris im Rahmen seiner Vorlesung über das Matthäus-Evangelium festgehalten (Zitat S. 498).

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Gert Hatz: Der Münzfund vom Goting-Kliff/Föhr. Mit einem Beitrag von Ernst Pernicka. Numismatische Studien 14 […], i: Offa. Berichte und Mitteilungen zur Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie 57 (2000) [2002], s. 373f.

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Der Münzfund vom Goting-Kliff auf Föhr besteht aus 87 Münzen der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts, die zwischen 1976 und 1986 gefunden wurden. Darunter befinden sich neun merowingische Denare, die allgemein kaum jenseits der Grenzen des Merowingerreiches auftreten. Föhr ist eine der seltenen Ausnahmen und zugleich nördlichster Fundbeleg.

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Markus A. Denzel, Jean Claude Hocquet och Harald Witthöft (utg.): Kaufmannsbücher und Handelspraktiken vom Spätmittelalter bis zum 20. Jahrhundert – Merchant’s Books and Mercantile Pratiche from the Late Middle Ages to the Beginnings of the 20th Century (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte 163) […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 213, s. 148-150.

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Bei seiner inzwischen klassischen Untersuchung zum Berufsbewußtsein des mittelalterlichen Fernhandelskaufmanns hat Erich Maschke neben Qualitäten wie Gewinnstreben und Rechenhaftigkeit, aber auch Gefahrenbewußtsein, Mühe und Arbeit, auf die besondere Bedeutung der Schriftlichkeit hingewiesen: ”die mittelalterlichen Kaufleute (müssen) außerordentlich viel geschrieben haben.”[1]

  1. Erich Maschke: Das Berufsbewußtsein des mittelalterlichen Fernkaufmanns, in: Ders.: Städte und Menschen. Beiträge zur Geschichte der Stadt, der Wirtschaft und Gesellschaft 1959-1977 (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte 68), Wiesbaden 1980, S. 380 419, hier S. 391 f. – Der Aufsatz geht von umfangreichen Forschungen aus, die sich gegen die 1902 von Werner Sombart aufgestellte These richten, Erwerbsprinzip und ökonomischer Rationalismus seien dem mittelalterlichen Kaufmann fremd gewesen und erst mit dem Kapitalismus beherrschend geworden: Ebd., S. 381 f. []

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Reiner Cunz (utg.): Währungsunionen. Beiträge zur Geschichte überregionaler Münz- und Geldpolitik (Numismatische Studien, Heft 15) […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 211, s. 51f.

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Aus der größeren Anzahl von Veröffentlichungen, die sich mit dem Übergang von der D‑Mark zum Euro beschäftigen, ragt der vorliegende 15. Band der traditionsreichen Reihe „Numismatische Studien“ aus Hamburg dadurch hervor, daß in ihm in zehn Beiträgen jeweils die Geschichte der Währungsunionen einer Epoche oder einzelner Gemeinschaftswährungen auf hohem wissenschaftlichem Niveau behandelt sind.

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Jørgen Steen Jensen: Christian Jürgensen Thomsen og Jakob Reichel – en numismatisk brevveksling mellem København og Sankt Petersborg 1821-1855 […], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 37 (2002) 210, s. 265f.

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Der dänische Archäologe, Ethnologe und Numismatiker Christian Jürgensen Thomsen (1788-1865) ist vor allem als Begründer des sogenannten „Dreiperiodensystems“ bekannt: Er erkannte als erster die zeitliche Abfolge von Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Diese wegweisende Entdeckung publizierte Thomsen 1836 in einer seiner wenigen Veröffentlichungen („Ledetraad til Nordisk Oldkyndighed“). Aufgrund einer Liste von 1818 und seines umfangreichen Briefwechsels wissen wir allerdings, daß Thomsen bereits Jahre zuvor das Dreiperiodensystem entwickelt hatte.

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