Daniel D. Eckert und Holger Zschäpitz: 2020 – Das Smartphone löst Münzen und Scheine ab, in: Marktmacher. Das Magazin mit Weitblick, August 2012, S. 8-15.
'Banknoten'
7. April 2011, Sveriges Radio P4 Uppland, Christer Engqvist und Elin Roumeliotou: Nya sedelmotiv
Michael North: Kleine Geschichte des Geldes. Vom Mittelalter bis heute, München 2009. 255 S., Paperback. ISBN 978-3-406-58451-0. 14,95 €, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 97 (2010) 3, S. 412f.
Rezension
Im Zuge der Finanzkrise haben verschiedene Verlage die Aktualität des Themas genutzt, um Bücher zum Thema „Geld“ auf den Markt zu bringen. Geschäftlich am erfolgreichsten waren dabei wohl die Verlage Allen Lane und Penguin Books mit „The Ascent of Money. A Financial History of the World“ von Niall Ferguson, das bei Econ und Ullstein auch in deutscher Übersetzung erschienen ist. C.H. Beck ist ebenfalls auf den Zug aufgesprungen und hat Michael North zu einer Neuauflage des Buches „Das Geld und seine Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ bewogen, die als „Kleine Geschichte des Geldes“ in der beck’schen Reihe erschienen ist. Kleiner geworden ist das Buch allerdings nur um die Endnoten und das Register, wobei letzteres wohl der Eile aufgrund des Drucktermins geschuldet ist. Zugleich ist der Band aber ein wenig gewachsen, da der Europäischen Währungsunion nun ein eigenes Kapitel gewidmet ist und abschließend – ganz aktuell – ein Fazit zu Krisen und Globalisierung gezogen wird. Continue reading “Michael North: Kleine Geschichte des Geldes. Vom Mittelalter bis heute” »
[Beitrag Podiumsdiskussion] Wäre die Finanzkrise unter Berücksichtigung historischer Erfahrungen vermeidbar gewesen? Worauf muß in Zukunft geachtet werden?, in: Die Internationale Finanzkrise: Was an ihr ist neu, was alt? Worauf muß in Zukunft geachtet werden? 31. Symposium des Instituts für bankhistorische Forschung e.V. am 10. Juni 2009 in der Hauptverwaltung Frankfurt am Main der Deutschen Bundesbank (Bankhistorisches Archiv, Beiheft 47), Stuttgart 2009, S. 129f.
Diskussionsbeitrag
Ich habe eine Frage aus schwedischer Sicht. Als man 1662 in Schweden die Banknoten erfunden hat, stellte man bald fest, dass sich dadurch Kredit schöpfen ließe. Sechs Jahre später hat man die Banknoten gleich wieder verboten, weil man eine Inflation hervorgerufen hatte. Zugleich ist der Staat, um überhaupt die Wirtschaft am Laufen zu halten, in starkem Maß als Kreditgeber aufgetreten, was wiederum einen enormen Inflationsschub zur Folge hatte. Das Beispiel zeigt: die Geldschöpfung durch die Zentralbank ist eine Sache, das Geld kann man vielleicht wieder zurückholen, aber die Staatskredite sind damals offensichtlich das weitaus gefährlichere Übel gewesen. Kann man auch gegen dies Problem hinreichend anwirken?