Hendrik Mäkeler >

'Städte'

Reichsmünzwesen im späten Mittelalter, Teil 2: Das 15. Jahrhundert

In Rahmen der Fortsetzung der Untersuchung für das 15. Jahrhundert sollen diejenigen Münzstätten des spätmittelalterlichen Reiches (Dortmund, Frankfurt am Main, Nördlingen, Nürnberg und Basel) behandelt werden, die zumindest zeitweise unter der Verwaltung des Reichserbkämmerers Konrad von Weinsberg standen, dessen theoretisches Geldverständnis daher ebenso Gegenstand des Interesses ist wie auch die Umsetzung seiner Anweisungen in der Praxis.

Der Vergleich der Schriftquellen mit den überlieferten Münzen, die sowohl stempelkritisch als auch metallurgisch untersucht werden sollen, ermöglicht weitergehende Überlegungen zur Aussagekraft von Schriftquellen und Sachquellen. Durch die Einbeziehung des Verhältnisses der Reichsmünzstätten etwa zu den Prägungen der rheinischen Kurfürsten werden außerdem Aspekte der Reichsverfassung des Spätmittelalters angesprochen, die sich in der Konkurrenz der Apfelgulden des Reiches mit den Goldgulden des Rheinischen Münzvereins äußerten.

Insgesamt soll auf diese Weise die Lücke gefüllt werden, die in der numismatischen Forschung zwischen den Untersuchungen zur Wikinger- und Stauferzeit sowie dem Interregnum einerseits und jenen zu den Reichsmünzordnungen des 16. Jahrhunderts andererseits klafft.

Basel

König Albrecht II., Gulden. Reichsmünzstätte Basel.

König Albrecht II., Gulden. Reichsmünzstätte Basel.

Dortmund

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Dortmund.

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Dortmund.

Frankfurt am Main

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Frankfurt am Main.

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Frankfurt am Main.

Nördlingen

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Nördlingen.

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Nördlingen.

Nürnberg

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Nürnberg.

König Sigismund, Gulden. Reichsmünzstätte Nürnberg.

Alle abgebildeten Münzen stammen aus dem Münzkabinett des Historischen Museums Frankfurt am Main.

Bookmark and Share

Peter Weiß: Städtische Münzprägung und zweite Sophistik

[Abbildungen] Peter Weiß: Städtische Münzprägung und zweite Sophistik, in: Barbara E. Borg (Hg.): Paideia. The World of the Second Sophistic (Millennium-Studien zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr., 2), Berlin/New York 2004, S. 179-200.

Bookmark and Share

Kaufleute im späten Mittelalter

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Historisches Seminar
Übung, 2 SWS
Zeit und Ort: Fr 8:30 – 10:00, Leibniszstraße 8 – R.101/102

Kaufleute im Mittelalter – das waren sehr unterschiedliche Menschen, deren Denken doch bestimmte Gemeinsamkeiten kennzeichneten. Zu nennen sind in erster Linie Gewinnstreben und Rechenhaftigkeit bzw. Rationalität, aber auch eine berufsspezifische Frömmigkeit. Diesen kaufmännischen Lebensformen wollen Gabriel Zeilinger und ich anhand von Rechnungsbüchern, Briefwechseln und anderen Quellen nachgehen. Continue reading “Kaufleute im späten Mittelalter” »

Bookmark and Share

Städte im Mittelalter

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Historisches Seminar
Proseminar, 2 SWS, benoteter Schein
Zeit und Ort: Mi 16:15 – 17:45, Leibnizstraße 4 – R.027
ab 22.11.2006

Studierende im Studiengang Lehramt Realschule ohne Lateinkenntnisse sind gehalten, im Wintersemester 2006/07 dieses Proseminar zu besuchen, da keine lateinischen Texte gelesen werden. Continue reading “Städte im Mittelalter” »

Bookmark and Share

Geldwertveränderungen als Auslöser innerstädtischer Konflikte im Spätmittelalter

Geldwertveränderungen als Auslöser innerstädtischer Konflikte im Spätmittelalter, in: Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte 4 (2005), S. 81-105.

Bookmark and Share