{"id":1360,"date":"2011-03-09T18:04:59","date_gmt":"2011-03-09T16:04:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/?p=1360"},"modified":"2011-03-27T17:11:18","modified_gmt":"2011-03-27T15:11:18","slug":"quo-vadis-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/","title":{"rendered":"Quo vadis, Euro(pa)?"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Hendrik M\u00e4keler et Heike Minich: Quo vadis, Euro(pa)?\" href=\"http:\/\/www.myntkabinettet.uu.se\/workingpapers\/003.pdf\" target=\"_blank\">Hendrik M\u00e4keler et Heike Minich: Quo vadis, Euro(pa)?<\/a> (Uppsala University Coin Cabinet Working Papers, 3), Uppsala 2011.<\/p>\n<p>Version abr\u00e9g\u00e9e: <a title=\"\u00d6konomenstimme - Quo vadis, Euro(pa)?\" href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2011\/03\/quo-vadis-europa\/\" target=\"_blank\">\u00d6konomenstimme<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Texte<\/strong><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Finanz- und W\u00e4hrungspolitiker Jacques Rueff hat einmal gesagt, dass Europa \u00fcber das Geld m\u00f6glich werde \u2013 oder gar nicht. Die Frage nach Sein oder Nichtsein stellt sich auch auf dem EU-Krisengipfel im M\u00e4rz, bei dem \u00fcber die Pl\u00e4ne Nicolas Sarkozys und Angela Merkels f\u00fcr einen wahlweise \u201eeurop\u00e4ische Wirtschaftsregierung\u201c oder \u201ePakt f\u00fcr Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c genannten L\u00f6sungsansatz f\u00fcr die europ\u00e4ische Finanzkrise entschieden werden soll.<!--more--><\/p>\n<p>Der Ma\u00dfnahmenkatalog, der zur Diskussion steht, wirkt auf manchen improvisiert, wie etwa der belgische Au\u00dfenminister Steven Vanackere kritisierte. Durch den R\u00fcckzug Axel Webers ist der Eindruck, dass die Politik sich in diesem Bereich auf unsicherem Boden bewegt, zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt worden. Es gibt also Gr\u00fcnde genug, um einen ausf\u00fchrlicheren Blick auf die Hintergr\u00fcnde von zwei Hauptproblemen der Krise in Europa zu werfen.<\/p>\n<p>Dabei handelt es sich erstens um die starke, teils \u00fcberstarke Verschuldung der europ\u00e4ischen Staaten. Hohe Staatsschulden stehen aber dem Ziel einer niedrigen Inflationsrate entgegen. F\u00fcr diese zu sorgen, ist die Aufgabe der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB). Deren politisch motivierte Entscheidung zum gro\u00dfangelegten Kauf von Staatsanleihen zweifelhafter Bonit\u00e4t macht ihr die strikte Begrenzung der Inflation nicht leichter, da dadurch die R\u00fcckzahlung der Anleihen gef\u00e4hrdet werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Vor allem aber wird dadurch ein Agieren der Zentralbank in solchen F\u00e4llen unwahrscheinlich, in denen sich eine wachsende Inflation lediglich durch eine steigende Inflationsrate in einzelnen L\u00e4ndern des Euroraums andeutet, wie dies aktuell in Deutschland der Fall ist. Man spricht dabei von Binneninflation, womit das zweite Hauptproblem in Europa angesprochen ist. Der aus diesen beiden Stricken gedrehte gordische Knoten h\u00e4lt die europ\u00e4ische Finanzpolitik gefangen und l\u00e4sst sich nicht leicht durchschlagen.<\/p>\n<p>Wendet man sich zun\u00e4chst dem Problem der Staatsschulden zu, bringt bereits ein Blick in ein geographisches Handbuch erstaunliche Erkenntnisse. Ihm ist folgendes Urteil \u00fcber Griechenland zu entnehmen: \u201eDie Finanzen des Staates befanden sich infolge der g\u00e4nzlichen Zerr\u00fcttung des Landes von vornherein in sehr ung\u00fcnstiger Lage. Dieselbe hat sich eigentlich von Jahr zu Jahr verschlimmert, teils weil ein gro\u00dfer Teil der Steuern uneinbringlich bleibt, und teils infolge der kriegerischen R\u00fcstungen.\u201c Wer bei der Lekt\u00fcre dieser Zeilen glauben sollte, es handle sich um ein aktuelles Werk, worin die wirtschaftliche Lage seit der Einf\u00fchrung des Euro behandelt wird, sieht sich allerdings gr\u00fcndlich get\u00e4uscht: Vor dem Leser liegt ein Werk aus dem Jahr 1882, ein Begleitband zu \u201eAndrees Handatlas\u201c, dem lange Zeit umfassendsten geographischen Atlas der Welt.<\/p>\n<p>Zu Italien hei\u00dft es an gleicher Stelle: \u201eDie politischen Umgestaltungen und eine schlechte Finanzverwaltung haben dem Lande gro\u00dfe finanzielle Lasten auferlegt. [\u2026] Die Staatsschulden Italiens sind zu einer riesigen H\u00f6he angeschwollen.\u201c Eigentlich will man da schon gar nicht mehr wissen, was \u00fcber Portugal zu lesen steht. Doch ist das Urteil dort \u00fcberraschend milde; lediglich von einer \u201estetig gewachsenen\u201c Staatsschuld ist die Rede. Und Irland? Irland war zu jener Zeit noch in Personalunion mit Gro\u00dfbritannien verbunden, so dass dem Land eine eigenst\u00e4ndige Bewertung erspart blieb\u2026<\/p>\n<p>Diese h\u00f6chst aktuell wirkenden Angaben von 1882 stellen ein Indiz daf\u00fcr dar, dass die heutigen finanzpolitischen Probleme des Euroraumes in eine tiefere geschichtliche Perspektive ger\u00fcckt werden sollten. Die Zusammenh\u00e4nge, in denen das Problemfeld steht, werden f\u00fcr den Betrachter dabei immer umfassender sichtbar, je ferner der historische Spiegel r\u00fcckt.<\/p>\n<p>Einen ersten solchen historischen Spiegel stellt man sinnvollerweise im 20.\u00a0Jahrhundert auf, so wie es Bernhard L\u00f6ffler mit dem von ihm herausgegebenen Sammelband \u201eDie kulturelle Seite der W\u00e4hrung\u201c unl\u00e4ngst getan hat. Ausgehend von der Feststellung, dass die Existenz oder die Schaffung einer Stabilit\u00e4tskultur unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr den Erfolg einer modernen Papiergeldw\u00e4hrung ist, werden in dem Buch unter anderem Deutschland und Frankreich, die Schweiz und Schweden miteinander kontrastiert und auf die Formen hin abgeklopft, die sich bei den jeweiligen Geldkulturen erkennen lassen.<\/p>\n<p>Deutschland und die Schweiz standen mit ihrer stabilit\u00e4tsorientierten Kultur dabei in einem krassen Gegensatz zu Frankreich und Schweden, wo die Wertstabilit\u00e4t der eigenen W\u00e4hrung zumindest \u00fcber weite Teile des 20.\u00a0Jahrhunderts politischen Zielen untergeordnet wurde: der k\u00fcnstlichen Verminderung der Arbeitslosigkeit und dem Ausbau des \u201eskandinavischen Modells\u201c etwa. Langfristig war die inflationistische Politik nicht zielf\u00fchrend; ihre Grundz\u00fcge verblieben allerdings im kollektiven Ged\u00e4chtnis der B\u00fcrger der betroffenen L\u00e4nder, ebenso wie die Stabilit\u00e4t der D-Mark im Ged\u00e4chtnis der Bundesb\u00fcrger verankert ist. Diese kulturellen Unterschiede resultieren nun in der franz\u00f6sischen Vorstellung, die aktuellen Probleme k\u00f6nnten allein durch den politischen Beschluss einer europ\u00e4ischen Wirtschaftsregierung gel\u00f6st werden, w\u00e4hrend die Rhetorik der deutschen Seite auf einen \u201ePakt\u201c und damit wohl eher auf das gemeinschaftliche Handeln aller Marktteilnehmer abzielt.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund derart unterschiedlicher Einstellungen zum Geld verwundert es wenig, dass inzwischen relativ starke Unterschiede zwischen den Inflationsraten der einzelnen L\u00e4nder existieren, die der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion angeh\u00f6ren. Der Euro ist somit von einer nicht unbetr\u00e4chtlichen Binneninflation betroffen, dem zweiten Hauptproblem der europ\u00e4ischen Finanzpolitik.<\/p>\n<p>Inflationsunterschiede im Euroraum resultieren aus realen, bilateralen Wechselkursunterschieden zwischen den Eurol\u00e4ndern. F\u00fcr Inflationsdifferenzen in einem W\u00e4hrungsraum gibt es verschiedene Ursachen: Zum einen resultiert Binneninflation aus unterschiedlichen konjunkturellen Positionen der Mitgliedsl\u00e4nder. Ein Grund f\u00fcr diese unterschiedlichen Positionen war in den letzten zehn Jahren auch die unausgeglichene Haushaltspolitik einzelner Eurol\u00e4nder. Die Inflationsniveaus sind zum anderen zudem durch relativ starre G\u00fcter- und Arbeitsm\u00e4rkte, das hei\u00dft durch strukturelle Unterschiede zwischen den Eurol\u00e4ndern, auseinander gelaufen. Je starrer beispielsweise die G\u00fcter- und Arbeitsm\u00e4rkte, desto h\u00f6her der Kostendruck, desto st\u00e4rker werden damit auch die nationalen Inflationsniveaus tangiert, Inflationsdifferenzen sind die Folge.<\/p>\n<p>Zwar entf\u00e4llt f\u00fcr die Eurol\u00e4nder der nominale Wechselkurs, der reale Wechselkurs bleibt aber weiterhin bestehen. Inflationsdifferenzen gab und gibt es nicht nur zwischen einzelnen Staaten, sondern etwa auch zwischen den einzelnen Bundesl\u00e4ndern in Deutschland. Im letzteren Fall betragen die Abweichungen bis zu einem Prozentpunkt, so dass Deutschland einen relativ homogenen W\u00e4hrungsraum bildet.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich geben somit konjunkturell bedingte Inflationsdifferenzen im Euroraum keinen Anlass zur Sorge, solange sie nicht zu hoch ausfallen oder einzelne L\u00e4nder des Euroraums dauerhaft als Hoch- oder Niedriginflationsl\u00e4nder charakterisiert werden m\u00fcssen. Konjunkturell bedingte Inflationsdifferenzen sind vielmehr Teil eines Anpassungsmechanismus, der sich am einfachsten anhand einer auf zwei L\u00e4nder beschr\u00e4nkten Darstellung erkl\u00e4ren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Wenn beispielsweise in Deutschland die gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt, so ist dies bei einem etwa gleichbleibenden Warenangebot mit einer positiven Inflationsrate verbunden. Sinkt zeitgleich die gesamtwirtschaftliche Nachfrage in Irland, so resultiert das in sinkender irischer Inflation. Folglich entstehen Inflationsdifferenzen als Spiegelbild unterschiedlicher konjunktureller Positionen, bei einem gegebenen, unionsweiten Nominalzins.<\/p>\n<p>Der Anpassungsmechanismus funktioniert dann wie folgt: \u00dcber die steigende Inflationsrate in Deutschland werden die G\u00fcter des Landes im Vergleich zu Irland relativ teurer. Die Nachfrage nach G\u00fctern aus Deutschland sinkt unionsweit, w\u00e4hrend die Nachfrage von G\u00fctern aus Irland unionsweit steigt. Im Zuge der Nachfrage\u00e4nderungen passen sich auch die l\u00e4nderspezifischen Inflationsraten an, mit der Folge, dass \u00fcber den sogenannten \u201aWettbewerbskanal\u2018 ein Ausgleich der Inflationsentwicklungen erfolgt, ohne dass ein geldpolitisches Eingreifen notwendig w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Damit w\u00e4re eigentlich alles wieder ins Lot gebracht, wenn diesem \u201aAnpassungskanal\u2018 nicht ein prozyklischer \u201aRealzinskanal\u2018 entgegenwirkte. Da beide L\u00e4nder einem einzigen W\u00e4hrungsraum angeh\u00f6ren, gilt f\u00fcr sie ein einheitlicher Nominalzins, der von der gemeinsamen Zentralbank festgesetzt wird. Aus den unterschiedlichen Inflationsraten resultiert f\u00fcr das Land mit h\u00f6herer Inflation ein niedriger Realzins, f\u00fcr das Land mit niedrigerer ein hoher Realzins. Dies hat zur Folge, dass Investitionsprojekte in ersterem Land g\u00fcnstiger sind als in letzterem, die Nachfrage nach Investitionsprojekten bei diesem Beispiel in Deutschland also erneut stiege, w\u00e4hrend die Nachfrage nach Investitionsprojekten in Irland weiter s\u00e4nke. Die unterschiedliche konjunkturelle Position wird auf diese Weise verst\u00e4rkt; die Glieder des in der Ausbildung begriffenen gemeinsamen europ\u00e4ischen K\u00f6rpers driften auseinander. Diese gegenl\u00e4ufigen Kan\u00e4le k\u00f6nnen u. a. erkl\u00e4ren, weshalb im Euroraum Inflationsunterschiede bestehen.<\/p>\n<p>Ob es sich nun um Inflation oder Binneninflation handelt, es trifft doch in jedem Fall Wilhelm R\u00f6pkes Diktum zu, \u201eda\u00df die Inflation das gr\u00f6\u00dfte \u00f6konomische \u00dcbel ist, das eine Volkswirtschaft treffen kann, und da\u00df es demnach die Pflicht jedes Finanzministers ist, sein Land vor diesem \u00dcbel zu bewahren\u201c.<\/p>\n<p>Nicht nur aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden gilt es der Inflation entgegenzuwirken. Dazu besteht auch eine ganz wesentliche ordnungspolitische Motivation, die allerdings beinahe in Vergessenheit geraten ist. Um sie betrachten zu k\u00f6nnen, muss man einen zweiten historischen Spiegel in der Mitte des 14.\u00a0Jahrhunderts platzieren.<\/p>\n<p>Vor jener Zeit hatte der Gedanke vorgeherrscht, dass jedem Herrscher die in seinem Namen gepr\u00e4gten M\u00fcnzen letztlich selbst geh\u00f6rten, auch wenn sie sich in den H\u00e4nden der Bev\u00f6lkerung befanden. Daraus leitete man das Recht zu sogenannten M\u00fcnzverrufungen ab, bei denen \u00e4ltere M\u00fcnzen von h\u00f6herem gegen neue M\u00fcnzen von geringerem Metallwert eingetauscht werden mussten. Den Umtauschgewinn nutzte man zur Herrschaftsfinanzierung. Die auf diese Weise immer wertloseren M\u00fcnzen behinderten ma\u00dfgeblich den Handel, so dass von der Bev\u00f6lkerung in teilweise gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen die Pr\u00e4gung wertstabilen Geldes durchgesetzt wurde. Zum Ausgleich der so entstehenden finanziellen Verluste gestand man den Herrschern die Erhebung von Steuern zu. Diese neue Finanzierungsform setzte sich anfangs nur z\u00f6gerlich durch, gewann aber zunehmend an Beliebtheit. Die Erhebung von Steuern macht daher politische \u00dcberlegungen zur Anhebung der Inflationsrate unzul\u00e4ssig; die beiden Finanzierungsformen schlie\u00dfen sich gegenseitig aus.<\/p>\n<p>Wenn damit einerseits klargestellt ist, dass die strukturellen Probleme der s\u00fcdeurop\u00e4ischen Staaten eine lange historische Tradition haben und dass andererseits deren L\u00f6sung durch eine Anhebung der Inflationsrate, wie sie in jenem Raum gerne praktiziert wurde, keine zul\u00e4ssige oder gar sinnvolle Alternative darstellt, bleibt die Frage nach einem Alternativvorschlag. Einen solchen entdeckt man, wenn man ein drittes Spieglein an der Wand in das 16.\u00a0Jahrhundert r\u00fcckt.<\/p>\n<p>Es zeigt dabei ein von Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit in diesem Zusammenhang bislang noch vollkommen unbeachtetes Bild. Damals herrschten im deutschen Raum in vieler Hinsicht mit der Gegenwart vergleichbare Zust\u00e4nde: Dank der Bem\u00fchungen von Kaiser und Reichstagen verf\u00fcgte man de facto \u00fcber ein gemeinschaftliches M\u00fcnzwesen; eine Tatsache, die von den nach Souver\u00e4nit\u00e4t strebenden Territorialf\u00fcrsten allerdings nach Kr\u00e4ften ignoriert wurde. Dabei standen drei Interessengruppen einander gegen\u00fcber: Auf der einen Seite waren unter anderem die rheinischen Kurf\u00fcrsten an einer Goldw\u00e4hrung interessiert, die dem Handel in ihren Gebieten f\u00f6rderlich war. Auf der anderen Seite befanden sich diejenigen Herrscher, vor allem die s\u00e4chsischen Kurf\u00fcrsten, die aufgrund entsprechender eigener Edelmetallvorkommen eine Silberw\u00e4hrung pr\u00e4ferierten. Schlie\u00dflich gab es noch die \u201eHabenichtse\u201c, die generell Schwierigkeiten hatten, an das f\u00fcr eine M\u00fcnzpr\u00e4gung notwendige Edelmetall zu gelangen und die dementsprechend minderwertige M\u00fcnzsorten zu pr\u00e4gen beabsichtigten.<\/p>\n<p>Eine der wenigen Gemeinsamkeiten der meisten F\u00fcrsten waren dagegen h\u00f6chst verbesserungsw\u00fcrdige Kenntnisse auf dem Gebiet des W\u00e4hrungswesens. Die St\u00e4dte verf\u00fcgten aber \u00fcber die f\u00fcr solche Spezialfragen notwendigen Fachleute. Das hatte revolution\u00e4re Folgen: W\u00e4hrend auf den fr\u00fchneuzeitlichen Reichstagen \u00fcblicherweise zun\u00e4chst die Kurf\u00fcrsten und F\u00fcrsten die Beschl\u00fcsse fassten, denen die St\u00e4dte in der Folge zuzustimmen hatten, bildete man jetzt zu Beratungen \u00fcber das M\u00fcnzwesen gemeinschaftliche Aussch\u00fcsse, in denen nicht selten die Fachleute der St\u00e4dte den Ton angaben. Die althergebrachten Verh\u00e4ltnisse wurden damit auf den Kopf gestellt.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie man sich im 16. Jahrhundert aufgrund von geldpolitischen Sachzw\u00e4ngen so zu einer tiefgreifenden konstitutionellen Ver\u00e4nderung gezwungen sah, d\u00fcrfte man im heutigen Europa um vergleichbar einschneidende Ma\u00dfnahmen nicht herumkommen, wenn die gemeinschaftliche W\u00e4hrung erhalten werden soll. Konkret k\u00f6nnte ein solcher Ma\u00dfnahmenkatalog folgenderma\u00dfen aussehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Erstens w\u00e4re die EZB von den bisher angekauften      Staatsanleihen zu entlasten, die in den Euro-Rettungsfonds \u00fcberf\u00fchrt      werden k\u00f6nnten.<\/li>\n<li>Zweitens sollte der Rettungsfonds in seiner      Laufzeit maximal auf jene der bereits angekauften Staatsanleihen      beschr\u00e4nkt werden, um den Staaten des Euroraums keine falschen Anreize f\u00fcr      eine unverantwortliche Verschuldung zu bieten.<\/li>\n<li>Die Schaffung eines gemeinschaftlichen      Sozialversicherungssystems, das die Systeme der einzelnen Staaten      \u00fcberdacht, erg\u00e4nzt und absichert, k\u00f6nnte drittens ein deutliches Signal an      die Marktteilnehmer senden, dass man sich auf einem gemeinschaftlichen      Kurs befindet. Diese Ma\u00dfnahme w\u00e4re allein schon deshalb sinnvoll, da die      Sozialausgaben zu den h\u00f6chsten Posten in den Staatshaushalten z\u00e4hlen. Sie      w\u00fcrde Griechenland zudem bei der L\u00f6sung des fatalen Problems helfen, dass      die \u00dcbersch\u00fcsse der dortigen teilweise kapitalgedeckten Renten laut dem      Konvergenzbericht des Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsinstituts von 1998 vornehmlich      in griechischen Staatspapieren angelegt sind. Zudem w\u00fcrde auf diese Weise      die Mobilit\u00e4t der Arbeitnehmer in Europa erleichtert und belohnt.<\/li>\n<li>Viertens w\u00e4re in Anlehnung an die Ereignisse des      16. Jahrhunderts eine \u00dcbertragung einzelstaatlicher Kompetenzen vor allem      im Finanzsektor auf gemeinschaftliche europ\u00e4ische Institutionen ratsam.      Das bedeutete aber auch, dass weitere politische Macht von den Mitgliedern      des Euroraums zentralisiert w\u00fcrde, und es setzte voraus, dass die      Bev\u00f6lkerung der Mitgliedsl\u00e4nder diesen Prozess mitgestalten kann und will.      Auf diesem Weg f\u00fchrte die Finanzkrise in ein geeinteres Europa.<\/li>\n<li>Anstelle der Schaffung neuer \u00dcberwachungsbeh\u00f6rden      sollte schlie\u00dflich f\u00fcnftens erwogen werden, in den Konvergenzberichten der      Europ\u00e4ischen Zentralbank k\u00fcnftig auch wieder die am Euro teilnehmenden      L\u00e4nder zu beurteilen. So w\u00fcrden Abweichungen von den Vorgaben fr\u00fchzeitig      \u00f6ffentlich bekannt gemacht, wobei die unabh\u00e4ngige Stellung der Zentralbank      als W\u00e4hrungsw\u00e4chter erfolgversprechender w\u00e4re als das geplante Richten von      potentiellen S\u00fcndern \u00fcber aktuelle S\u00fcnder.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ob die W\u00e4hrungsunion eine langfristige Perspektive hat, wird sich also auf dem Krisengipfel im M\u00e4rz zeigen. Die derzeitigen Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Aufstockung und Perpetuierung des Rettungsfonds sind nicht weitreichend genug und f\u00fchren teilweise in eine falsche Richtung. Wohin der Weg des Euro und damit auch Europas f\u00fchrt, h\u00e4ngt nun wesentlich von dem Mut und der Gestaltungsbereitschaft der beteiligten Politiker ab. Die nachfolgenden Generationen w\u00fcrden es ihnen sicher zu danken wissen, wenn sie tragf\u00e4hige Strukturen sch\u00fcfen, statt die Grundlage zur Anh\u00e4ufung gigantischer Schuldenberge zu legen und dadurch die Inflation anzuheizen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Hendrik M\u00e4keler ist Leiter des M\u00fcnzkabinetts der Universit\u00e4t Uppsala.<\/em><\/p>\n<p><em>Dipl. oec. Heike Minich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universit\u00e4t Kassel. Sie promoviert \u00fcber die Inflationsunterschiede in der europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion.<\/em><\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-icon sd-sharing\"><div class=\"sd-content\"><ul><li class=\"share-email\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-email sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=email\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour envoyer par e-mail \u00e0 un ami\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour envoyer par e-mail \u00e0 un ami(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-print\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-print sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/\" target=\"_blank\" title=\"Cliquer pour imprimer\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquer pour imprimer(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-facebook\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-facebook-1360\" class=\"share-facebook sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=facebook\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur Facebook\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur Facebook(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-twitter\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-twitter-1360\" class=\"share-twitter sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=twitter\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur Twitter\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur Twitter(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-linkedin\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-linkedin-1360\" class=\"share-linkedin sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=linkedin\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur LinkedIn\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur LinkedIn(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-pinterest\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-pinterest-1360\" class=\"share-pinterest sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=pinterest\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur Pinterest\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur Pinterest(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-reddit\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-reddit sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=reddit\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur Reddit\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur Reddit(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-tumblr\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-tumblr sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=tumblr\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur Tumblr\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur Tumblr(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-jetpack-whatsapp\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-jetpack-whatsapp sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/quo-vadis-europa\/?share=jetpack-whatsapp\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour partager sur WhatsApp\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour partager sur WhatsApp(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><\/ul><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hendrik M\u00e4keler et Heike Minich: Quo vadis, Euro(pa)? (Uppsala University Coin Cabinet Working Papers, 3), Uppsala 2011. Version abr\u00e9g\u00e9e: \u00d6konomenstimme. Texte Der franz\u00f6sische Finanz- und W\u00e4hrungspolitiker Jacques Rueff hat einmal gesagt, dass Europa \u00fcber das Geld m\u00f6glich werde \u2013 oder gar nicht. 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