{"id":415,"date":"2009-09-28T23:36:39","date_gmt":"2009-09-28T21:36:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/?p=415"},"modified":"2009-11-18T15:59:22","modified_gmt":"2009-11-18T13:59:22","slug":"stefan-weis-rechnungswesen-und-buchhaltung-des-avignoneser-papsttums-1316-1378-eine-quellenkunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/stefan-weis-rechnungswesen-und-buchhaltung-des-avignoneser-papsttums-1316-1378-eine-quellenkunde\/","title":{"rendered":"Stefan Wei\u00df: Rechnungswesen und Buchhaltung des Avignoneser Papsttums (1316-1378). Eine Quellenkunde"},"content":{"rendered":"<p>Stefan Wei\u00df: Rechnungswesen und Buchhaltung des Avignoneser Papsttums (1316-1378). Eine Quellenkunde (Monumenta Germaniae Historica. Hilfsmittel, 20) [\u2026], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, pp. 154sq.<\/p>\n<p><strong>Critique<\/strong><\/p>\n<p>In den Jahren 1309-1376 residierten sieben aufeinander folgende P\u00e4pste in Avignon: Clemens\u00a0V. (1305-1314), Johannes\u00a0XXII. (1316-1334), Benedikt\u00a0XII. (1334-1342), Clemens\u00a0VI. (1342-1352), Innozenz\u00a0VI. (1352-1362), Urban\u00a0V. (1362-1370) und Gregor\u00a0XI. (1370-1378).<!--more--> Der erste der Avignoneser P\u00e4pste und vormalige Erzbischof von Bordeaux, Clemens\u00a0V., hatte aufgrund der Unruhen in Rom darauf verzichtet, sich nach Italien zu begeben und dies trotz gegenteiliger Bekundungen w\u00e4hrend seines neunj\u00e4hrigen Pontifikats auch nicht mehr getan. 1309 gelangte er nach Avignon, das jedoch erst unter seinem Nachfolger Johannes\u00a0XXII. zur permanenten Residenz wurde, wodurch das Reisepapsttum der vorhergehenden beiden Jahrhunderte endete. Diese Entwicklung beg\u00fcnstigte die Ausbildung und \u00dcberlieferung einer umfassenden Buchf\u00fchrung: Mit dem Jahr 1316 setzt eine fast ununterbrochene Reihe von Abrechnungsb\u00fcchern ein, in denen die Einnahmen und Ausgaben der p\u00e4pstlichen Kammer festgehalten sind.<\/p>\n<p>Der quellenkundlichen Analyse dieser Abrechnungsb\u00fccher ist die vorliegende Untersuchung von Stefan Wei\u00df gewidmet. Sie soll einen Beitrag zur mittelalterlichen Buchhaltungsforschung leisten und damit diesen gegen\u00fcber der Erforschung des Urkundenwesens lange vernachl\u00e4ssigten Bereich verst\u00e4rkt ins Blickfeld r\u00fccken. Ziel der Arbeit ist es zu erkl\u00e4ren, mit welcher Buchungstechnik es dem Papsttum m\u00f6glich war, in der avignonesischen Epoche eine \u00e4u\u00dferst effektive fiskalische Ausnutzung der Gesamtkirche zu erreichen (Einleitung, S. 1-8).<\/p>\n<p>Im Hauptteil des Bandes untersucht der Verfasser die Abrechnungsb\u00fccher, die er zumeist einzeln f\u00fcr jedes Pontifikatsjahr der Avignoneser P\u00e4pste behandelt (\u201eDie Hauptb\u00fccher der Apostolischen Kammer von 1316-1378\u201c, S.\u00a09-175). Die unvermeidlichen L\u00e4ngen einer solchen Darstellung werden immer wieder durch interessante Bemerkungen aufgelockert. So erf\u00e4hrt der Leser etwa, da\u00df sich von Benedikt\u00a0XII. an der Standort des p\u00e4pstlichen Schatzes genauer bestimmen l\u00e4\u00dft: Der eine Teil befand sich \u00fcber dem Schlafzimmer des Papstes, der andere wurde in Truhen verwahrt, die in den Keller desselben Geb\u00e4udes eingelassen waren. (S.\u00a013, Anm.\u00a017). Der K\u00e4mmerer schlief unmittelbar unter dem Schlafzimmer des Papstes, der \u00fcber eine direkte Treppe zu ihm gelangen konnte (S.\u00a069). Die Kammerakten verwahrte der heilige Vater dagegen in seinen eigenen Wohnr\u00e4umen (S.\u00a0153). Auch die Existenz einer p\u00e4pstlichen Privatkasse wird diskutiert, deren Abrechnungen zwecks Geheimhaltung von den allgemeinen Rechungsb\u00fcchern getrennt waren (S.\u00a020-23). Wei\u00df hat au\u00dferdem zahlreiche Approbationszeichen registriert, die von internen Kontrollvorg\u00e4ngen zeugen, die Rechenfehler und Betr\u00fcgereien unter den Buchhaltern verhindern sollten (S.\u00a032; 49f.). Auch der genaue Arbeitsablauf in der p\u00e4pstlichen Kammer hat sich rekonstruieren lassen: Zun\u00e4chst wurde ein Konzeptzettel mit der betreffenden Buchung verfa\u00dft, dessen Inhalt durch den Hauptschreiber in das Hauptbuch \u00fcbertragen wurde, das man an den Rechenmeister \u00fcbergab, der die Eintragssumme ermittelte und das Buch an den Hauptschreiber zur\u00fcckgab, der seinerseits die Summe eintrug\u2026 (S.\u00a044f.). Trotz aller Penibilit\u00e4t der Eintr\u00e4ge wurden allerdings erst ab Benedikt\u00a0XII. Bilanzen erstellt, also Einnahmen und Ausgaben gegeneinander aufgerechnet (S.\u00a066). Unter Clemens\u00a0VI. erfolgte eine andere Neuerung: Neben den systematischen Abrechnungsb\u00e4nden sind nunmehr chronologische Verzeichnisse erhalten (S.\u00a090f.). Durch den Kauf der Stadt Avignon unter Clemens erschien nun auch ein neuer Einnahmentitel, n\u00e4mlich die Abgaben des Bistums (S.\u00a0117). An anderer Stelle sind ein Leihgesch\u00e4ft und die Geldentnahme aus dem p\u00e4pstlichen Schatz beschrieben, die f\u00fcr den Ankauf Avignons notwendig waren (S.\u00a0129 und 132). Die bedeutenden Summen, die dem Schatz entnommen wurden, tauchen in den Hauptb\u00fcchern nicht auf. Der Verfasser hat festgestellt, da\u00df so nur zwei F\u00fcnftel der Ausgaben dort verzeichnet sind und dieses Gebaren als \u201ekreative Buchf\u00fchrung\u201c bezeichnet (\u201eWo blieb das Geld Benedikts\u00a0XII? Kreative Buchf\u00fchrung unter Clemens\u00a0VI.\u201c S.\u00a0118-135). Gemeinsam mit weiteren Ausgaben wurde auf diese Weise unter Clemens\u00a0VI. der Schatz des Vorg\u00e4ngers gro\u00dfenteils ersch\u00f6pft, so da\u00df k\u00fcnftige Zahlungen nur durch Steuererh\u00f6hungen finanziert werden konnten. Wei\u00df spricht daher davon, da\u00df \u201esich sein Pontifikat als Wendepunkt der Finanzgeschichte des gesamten Avignoneser Papsttum[s]\u201c erwiesen habe (S.\u00a0135). Aufgrund der Finanzprobleme wurde ein schnellerer Takt der Bilanzierungen notwendig, die man unter Innozenz\u00a0VI. nicht mehr j\u00e4hrlich, sondern monatlich durchgef\u00fchrt hat (S.\u00a0141). Kreditaufnahmen und Verk\u00e4ufe von Wertgegenst\u00e4nden aus dem Papstschatz mehrten sich (S.\u00a0148). Papst Urban\u00a0V. versuchte schlie\u00dflich, nach Rom zur\u00fcckzukehren. W\u00e4hrend der dazu notwendigen Reise wurde die Kammer aufgeteilt, und man legte Kopien der Kammerakten an, die mit nach Rom genommen werden konnten (S.\u00a0159-166). \u00c4hnliches geschah nach Urbans gescheiterter Reise auch unter dessen Nachfolger Gregor\u00a0XI., der 1376 nach Rom aufbrach und nicht mehr nach Avignon zur\u00fcckkehrte (S.\u00a0173-175).<\/p>\n<p>In einem zweiten Teil (\u201eDie Stellung der Hauptb\u00fccher im Gesamtsystem der p\u00e4pstlichen Buchf\u00fchrung\u201c, S.\u00a0176-199) werden die Hauptb\u00fccher in den Zusammenhang mit anderen Kammerakten gestellt und einzelne \u00fcbergreifende Aspekte wie \u201eAlltags- und Gro\u00dfeink\u00e4ufe\u201c (S.\u00a0176f.) sowie \u201eEin- und Auszahlungen\u201c (S.\u00a0183f.) herausgestellt. Nach der Zusammenfassung (\u201eAusblick\u201c, S.\u00a0200f.) schlie\u00dft ein \u201eVerzeichnis der p\u00e4pstlichen Hauptb\u00fccher\u201c an, dem sich Signaturen, Formate und knappe Angaben zum Inhalt sowie zur Edition entnehmen lassen (S.\u00a0202-246). Durch Register der zitierten Handschriften sowie der Namen und Orte wird der Band abgeschlossen.<\/p>\n<p>Von numismatischem Interesse sind die Angaben zu den unterschiedlichen M\u00fcnzen, die aus ganz Europa nach Avignon flossen und dort verrechnet werden mu\u00dften, wodurch sich wichtige Informationen zu den mittelalterlichen Wechselkursen gewinnen lassen (S.\u00a030). Auch die Mitteilung, da\u00df der Papstschatz aus verschiedenen W\u00e4hrungen bestand (S.\u00a0119; vgl. auch S.\u00a0137, Anm.\u00a0538) und zum Zeitpunkt der Abreise Gregors\u00a0XI. nach Rom ausschlie\u00dflich aus M\u00fcnzen der K\u00f6nige von Frankreich und Aragon sowie des Herzogs von Anjou bestand, die mit ihren Krediten die Romreise finanzierten (S.\u00a0174), zeigen interessante geldgeschichtliche Aspekte auf. Erhellend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Verwendung von M\u00fcnzen sind auch die Ausf\u00fchrungen \u00fcber die Auszahlungen an die Inhaber kurialer \u00c4mter: Die Zahlungsbetr\u00e4ge waren in gro\u00dfen Turnosen je Tag festgesetzt; die Auszahlungen erfolgten jedoch in Viennensern. Um den real auszubezahlenden Betrag zu ermitteln, mu\u00dfte also die Anzahl Viennenser noch einmal mit der Tageszahl multipliziert werden. F\u00fcr diesen mathematischen Vorgang hatte man Tabellen angelegt, der sich die entsprechenden Betr\u00e4ge f\u00fcr bis zu 56 Arbeitstage entnehmen lie\u00dfen. Aufgrund des wechselnden Kursverh\u00e4ltnisses von Turnosen zu Viennensern konnten solche Tabellen jedoch nicht allzu lange Verwendung finden. Da\u00df die Tabellen dennoch angelegt wurden, hat Wei\u00df \u00fcberzeugend als einen Beweis f\u00fcr die geringe \u00dcbung in der Rechenkunst angef\u00fchrt (S.\u00a0194f.). In der p\u00e4pstlichen Rechnungsf\u00fchrung vermied man das Problem unterschiedlicher W\u00e4hrungen bei der Summierung seit Gregor\u00a0XI. durch die Berechnung in reinem Rechengeld (S.\u00a0169). Schlie\u00dflich ist noch zu bemerken, da\u00df auch die Existenz der p\u00e4pstlichen M\u00fcnzst\u00e4tte, die sich zun\u00e4chst in Sorgues befand und um 1354 nach Avignon verlegt wurde, ihren Niederschlag in den Abrechnungen gefunden hat (S.\u00a0131).<\/p>\n<p>Die Quellenkunde von Stefan Wei\u00df ist die erste monographische Untersuchung zur \u201eaccounting history\u201c seit der lange veralteten \u201eGeschichte der Buchhaltung in Deutschland\u201c von Balduin Penndorf, die 1913 in Leipzig erschienen ist (Nachdruck Frankfurt am Main 1966). Allein dadurch ist sie k\u00fcnftig Pflichtlekt\u00fcre in diesem Forschungsgebiet. Die zahlreichen Detailinformationen machen die Arbeit jedoch u.a. auch f\u00fcr Numismatiker interessant.<\/p>\n<p align=\"right\"><em>Hendrik M\u00e4keler<\/em><\/p>\n<p><\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-icon sd-sharing\"><div class=\"sd-content\"><ul><li class=\"share-email\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-email sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/stefan-weis-rechnungswesen-und-buchhaltung-des-avignoneser-papsttums-1316-1378-eine-quellenkunde\/?share=email\" target=\"_blank\" title=\"Cliquez pour envoyer par e-mail \u00e0 un ami\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Cliquez pour envoyer par e-mail \u00e0 un ami(ouvre dans une nouvelle fen\u00eatre)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-print\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-print sd-button share-icon no-text\" 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Eine Quellenkunde (Monumenta Germaniae Historica. Hilfsmittel, 20) [\u2026], dans: Geldgeschichtliche Nachrichten 40 (2005) 223, pp. 154sq. Critique In den Jahren 1309-1376 residierten sieben aufeinander folgende P\u00e4pste in Avignon: Clemens\u00a0V. (1305-1314), Johannes\u00a0XXII. (1316-1334), Benedikt\u00a0XII. (1334-1342), Clemens\u00a0VI. (1342-1352), Innozenz\u00a0VI. (1352-1362), Urban\u00a0V. (1362-1370) und Gregor\u00a0XI. 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Die Inhalte der B\u00e4nde 1 bis 30 der Freiherr vom\u2026","rel":"","context":"Dans &quot;Cours pour \u00e9tudiants d\u00e9butants Moyen \u00c2ge&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":404,"url":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/markus-a-denzel-jean-claude-hocquet-und-harald-witthoft-hrsg-kaufmannsbucher-und-handelspraktiken-vom-spatmittelalter-bis-zum-20-jahrhundert\/","url_meta":{"origin":415,"position":4},"title":"Markus A. Denzel, Jean Claude Hocquet und Harald Witth\u00f6ft (Hrsg.): Kaufmannsb\u00fccher und Handelspraktiken vom Sp\u00e4tmittelalter bis zum 20. Jahrhundert","date":"lundi 28 septembre 2009","format":false,"excerpt":"Markus A. Denzel, Jean Claude Hocquet und Harald Witth\u00f6ft (Hrsg.): Kaufmannsb\u00fccher und Handelspraktiken vom Sp\u00e4tmittelalter bis zum 20. Jahrhundert \u2013 Merchant\u2019s Books and Mercantile Pratiche from the Late Middle Ages to the Beginnings of the 20th Century (Vierteljahrschrift f\u00fcr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte 163) [\u2026], in: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003)\u2026","rel":"","context":"Dans &quot;Critiques&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":149,"url":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/stadte-im-mittelalter\/","url_meta":{"origin":415,"position":5},"title":"Villes au Moyen \u00c2ge","date":"dimanche 27 septembre 2009","format":false,"excerpt":"Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel Historisches Seminar Proseminar, 2 SWS, benoteter Schein Zeit und Ort: Mi 16:15 - 17:45, Leibnizstra\u00dfe 4 - R.027 ab 22.11.2006 Studierende im Studiengang Lehramt Realschule ohne Lateinkenntnisse sind gehalten, im Wintersemester 2006\/07 dieses Proseminar zu besuchen, da keine lateinischen Texte gelesen werden.\u00a0Studierenden im Studiengang Lehramt Realschule mit\u2026","rel":"","context":"Dans &quot;2006\/07 Semestre d'hiver&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=415"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":901,"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415\/revisions\/901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}