{"id":409,"date":"2009-09-28T23:21:40","date_gmt":"2009-09-28T21:21:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/?p=409"},"modified":"2013-05-03T14:31:36","modified_gmt":"2013-05-03T12:31:36","slug":"fabian-wittreck-geld-als-instrument-der-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/se\/fabian-wittreck-geld-als-instrument-der-gerechtigkeit\/","title":{"rendered":"Fabian Wittreck: Geld als Instrument der Gerechtigkeit. Die Geldrechtslehre des hl. Thomas von Aquin in ihrem interkulturellen Kontext"},"content":{"rendered":"<p>Fabian Wittreck: Geld als Instrument der Gerechtigkeit. Die Geldrechtslehre des hl. Thomas von Aquin in ihrem interkulturellen Kontext (Rechts- und Staatswissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen der G\u00f6rres-Gesellschaft, N.F. 100) [\u2026], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 215, s. 264f.<\/p>\n<p><strong>Recension<\/strong><\/p>\n<p><em>Per denarium intelligitur vita aeterna <\/em>\u2013 Da\u00df man durch die M\u00fcnze zum Verst\u00e4ndnis des Ewigen Lebens gelangen k\u00f6nne, hat Thomas von Aquin (1224\/25\u20131274) um 1270 in Paris im Rahmen seiner Vorlesung \u00fcber das Matth\u00e4us-Evangelium festgehalten (Zitat S.\u00a0498).<img title=\"Weiterlesen...\" src=\"http:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" alt=\"\" \/><!--more-->\u00a0In geldgeschichtlicher Hinsicht ist der Aquinate jedoch vor allem als Vertreter der Ansicht bekannt, da\u00df die M\u00fcnzpr\u00e4gung und der Gewinn daraus im Besitz des K\u00f6nigs liege.<sup><a href=\"#footnote_0_409\" id=\"identifier_18_409\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Diese Sichtweise geht allerdings am klarsten aus der von Ptolom&auml;us von Lucca verfa&szlig;ten Fortsetzung zu De Regno ad regem Cypri hervor.\">1<\/a><\/sup> Im Gegensatz dazu formulierten um 1350 Johannes Buridan und Nicolas Oresme vor dem Eindruck der Geldabwertungen im Verlauf des Hundertj\u00e4hrigen Krieges die These, da\u00df das Geld Besitz der (durch die Generalst\u00e4nde vertretenen) Gemeinschaft sei.<\/p>\n<p>Fabian Wittreck unternimmt in seiner W\u00fcrzburger juristischen Dissertation die Aufgabe, das Geldverst\u00e4ndnis Aquins darzustellen. Dies geschieht u.a. auf der Grundlage einer Stichwortabfrage der Werke Aquins, die vollst\u00e4ndig auf CD-ROM zug\u00e4nglich sind. Dem Verfasser ist es dabei insbesondere um die geldrechtlichen Aussagen des Aquinaten zu tun; aber auch dessen \u201ebeobachtende Beschreibung des Geldwesens\u201c soll geb\u00fchrende Beachtung finden (S.\u00a025ff.). In f\u00fcnf Teilen geht Wittreck (1.) der Vita Aquins, dessen philosophischen Grundpositionen und der \u201eGeldwirklichkeit des 13.\u00a0Jahrhunderts\u201c nach; einer Zeit, die von der sogenannten \u201ekommerziellen Revolution\u201c gepr\u00e4gt war (\u201eThomas von Aquin und die hochmittelalterliche Geldwirklichkeit\u201c, S.\u00a043-164). Da die Vorstellung des Aquinaten vom Geld wesentlich auf den \u00c4u\u00dferungen des Aristoteles in dessen Nikomachischer Ethik und der Politik beruht, wird der Leser daraufhin (2.) mit der aristotelischen Geldlehre, deren realem Rahmen und ihrer Rezeption im 13.\u00a0Jahrhundert vertraut gemacht, wobei insbesondere Albertus Magnus (um\u00a01200\u20131280), der K\u00f6lner Lehrer Aquins, von Bedeutung ist (\u201eDie Grundlegung der Geldlehre durch Aristoteles\u201c, S.\u00a0165-314). Im sogenannten K\u00f6lner M\u00fcnzstreit zwischen der Stadt und Erzbischof Konrad von Hochstaden wegen dessen massenhafter Auspr\u00e4gung von minderwertigen M\u00fcnzen seit 1252 fungierte Albertus als Schiedsrichter und konnte dabei sogar, wie Wittreck zeigt, die in seinem Ethikkommentar geforderte Best\u00e4ndigkeit und Sicherheit des Geldes auch in der Praxis vertreten. Der Hauptteil des Buches (3.) ist den Kommentaren Thomas von Aquins zur Nikomachischen Ethik und zur Politik, dem Geldbegriff, der Geldhoheit, Geldtheologie sowie der Analyse des Zinsverbotes und der strafrechtlichen Behandlung des Geldes gewidmet (\u201eDie Naturrechtsordnung des Geldes nach Thomas von Aquin\u201c, S.\u00a0315-503). Zentrale Punkte der Geldlehre des Aquinaten sind dabei (a) die Ma\u00dffunktion des Geldes, (b) dessen Gebrauch als Tausch- und Zahlungsmittel, (c) die Wertspeicherung zur Deckung k\u00fcnftiger Bed\u00fcrfnisse, deren Beurteilung insbesondere f\u00fcr die zur Armut verpflichteten Bettelorden von hoher Bedeutung war, (d) die Frage des Geldwertes und der Geldwertstabilit\u00e4t, (e) die Bindung des Geldes an das Gesetz (<em>denarius non est mensura per naturam, sed nomo, id est lege<\/em>; S.\u00a0331) und (f) das Problem der Geldhoheit. Die Darstellung ist allerdings in diesem Teil dadurch etwas un\u00fcbersichtlich, da\u00df der Verfasser die Geldtheorie Aquins teils thematisch, teils nach Werken (Ethik- und Politikkommentar) angeordnet behandelt, wodurch einzelne Aspekte bzw. Werke jeweils an verschiedenen Stellen zu finden sind. Besonders interessant scheint dem Rez. die Feststellung Wittrecks, da\u00df Aquin mehrfach Beispiele aus dem Geldbereich benutzt, um dogmatische Zusammenh\u00e4nge zu erkl\u00e4ren (\u201eGeldtheologie: Geld als Metapher f\u00fcr Recht und Macht\u201c, S.\u00a0434-441). Dies stellt eine aufschlu\u00dfreiche Parallele zu dem Aufkommen modernen naturwissenschaftlichen Denkens in den Werken der Scholastiker dar, das Joel Kaye vor dem Hintergrund von deren Erfahrungen in einer monetarisierten Gesellschaft erkl\u00e4rt hat.<sup><a href=\"#footnote_1_409\" id=\"identifier_19_409\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Joel Kaye: Economy and Nature in the Fourteenth Century. Money, Market Exchange, and the Emergence of Scientific Thought (Cambridge Studies in Medieval Life and Thought, 4th Series 35), Cambridge u.a. 1998.\">2<\/a><\/sup> Im vierten Teil seiner Dissertation stellt Wittreck mit Michael von Ephesos, Ibn Rushd (Averroes) und Moshe ben Maimon (Moses Maimonides) Vertreter byzantinischer, islamischer und j\u00fcdischer Geldlehren vor, \u201edie f\u00fcr Thomas wichtige Gespr\u00e4chspartner in der Frage der Interpretation der Schriften des Aristoteles sind\u201c (\u201eGeld und Recht in der aristotelischen Tradition des Mittelmeeraums\u201c, S.\u00a0505-701, hier S.\u00a0507). Allerdings mu\u00df der Verfasser bei der Untersuchung der Geldlehren feststellen, da\u00df byzantinischer Einflu\u00df nur mittelbar \u00fcber Albertus Magnus auf Aquin einwirkte, die Verschmelzung islamischen Geldrechts mit der aristotelischen Lehre lediglich in Thomas\u2019 Bezeichnung des Geldes als <em>instrumentum<\/em> resultierte und sich ein unmittelbarer Einflu\u00df des Maimonides \u00fcberhaupt nicht nachweisen l\u00e4\u00dft.<sup><a href=\"#footnote_2_409\" id=\"identifier_20_409\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Wittreck hat jedoch hervorgehoben, da&szlig; Aquin in seiner Summa Theologiae das Zinsverbot auch unabh&auml;ngig von seinem sonstigen Konzept der &bdquo;Verletzung der Gerechtigkeit&ldquo; unter dem Gesichtspunkt der N&auml;chstenliebe behandelt hat, was den Einflu&szlig; der j&uuml;dischen Zinslehre erkennen lasse (S.&nbsp;483).\">3<\/a><\/sup> Insofern w\u00e4re der interkulturelle Kontext einer Geldlehre vielleicht besser am Beispiel von Albertus Magnus aufzuzeigen gewesen, der sowohl Averroes als auch einen byzantinischen Sammelkommentar zur Nikomachischen Ethik in seiner Geldlehre ber\u00fccksichtigte (vgl. S.\u00a0277). Schlie\u00dflich widmet sich der Verfasser (5.) der Fortsetzung zu <em>De Regno ad regem Cypri <\/em>sowie der weiteren Entwicklung der scholastischen Geldlehre. Als bedeutende Vertreter werden dabei Johannes Buridan und Nicolas Oresme sowie die sogenannte Schule von Salamanca angef\u00fchrt, deren Leistungen v.a. in der \u201eFormulierung einer Quantit\u00e4tstheorie des Geldes\u201c und der \u201eVollendung der scholastischen Zinstheorie\u201c liegen (\u201eScholastische Geldlehre nach Thomas\u201c, S.\u00a0703-727, Zitate S.\u00a0726). Die Ergebnisse der Arbeit sind endlich in 30 Thesen zusammengefa\u00dft (\u201eSchlu\u00df: Ergebnisse im \u00dcberblick\u201c, S.\u00a0728-733). Abschlie\u00dfend sind zentrale Quellen der Dissertation \u2013 vor allem Ausschnitte aus den jeweiligen Ethik- und Politikkommentaren sowie der die Geldlehre betreffende Teil der Fortsetzung zu <em>De Regno<\/em> \u2013 als Textanh\u00e4nge zusammengestellt (S.\u00a0734-759); das Quellen- und Literaturverzeichnis (S.\u00a0760-836) und ein Register (S.\u00a0837-843) runden den Band ab.<\/p>\n<p>Die Dissertation Wittrecks beeindruckt vor allem mit ihrer umfassenden Literaturkenntnis und ihrem weiten thematischen und r\u00e4umlichen Blickfeld. Allerdings ist das Werk durch die starke Gliederung und die vielen, teils l\u00e4ngeren lateinischen Zitate nicht immer leicht lesbar, was jedoch nicht zuletzt dem schwierigen Thema geschuldet ist. Detailkritik: Im Rahmen seiner \u00c4u\u00dferungen zum Wucherverbot hat Aquin einer niederl\u00e4ndischen F\u00fcrstin \u2013 ob es sich dabei um Aleydis von Brabant oder Margareta von Frankreich handelt, ist umstritten \u2013 geraten, da\u00df es nach der Verleihung eines Amtes zul\u00e4ssig sei, aus Dankbarkeit ein Darlehen zu erhalten. Dagegen sei \u00c4mterkauf Wucher. Wittreck bezeichnet die Zahlung aus Dankbarkeit als \u201eweniger realit\u00e4tsnah\u201c, \u00fcbersieht dabei allerdings, da\u00df es sich wohl um einen Ratschlag zur Umgehung des Wuchers handeln d\u00fcrfte (S.\u00a0469).<sup><a href=\"#footnote_3_409\" id=\"identifier_21_409\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Diese Interpretation bei Gerhard R&ouml;sch: Wucher in Deutschland 1200-1350. &Uuml;berlegungen zur Normdidaxe und Normrezeption, in: Historische Zeitschrift 259 (1994), S.&nbsp;593-636, hier S.&nbsp;621.\">4<\/a><\/sup> Mithin gibt es im Gegensatz zum islamischen Raum zwar keine eigenst\u00e4ndige Literaturgattung, die Umgehungsm\u00f6glichkeiten des Zinsverbots zusammenstellt (S.\u00a0600), aber immerhin doch vereinzelte Hinweise darauf. Aus numismatischer Sicht ist dar\u00fcber hinaus anzumerken, da\u00df das Unterkapitel \u00fcber die Geldwirklichkeit im Italien des 13.\u00a0Jahrhunderts (S.\u00a0142f.) allzu knapp ausgefallen ist. Dies ist deshalb bedauerlich, weil der Aquinate seit seiner Geburt 1224\/25 bis zum Beginn des Studiums in Paris 1246, d.h. in der Regierungszeit Kaiser Friedrichs\u00a0II., im K\u00f6nigreich Sizilien lebte und dorthin im weiteren Verlauf seines Lebens mehrfach zur\u00fcckkehrte. Er d\u00fcrfte daher besonders mit dem dortigen Geldwesen wohlvertraut gewesen sein. Eine ausf\u00fchrliche Darstellung von Philip Grierson und Lucia Travaini findet sich dazu im MEC\u00a014. Deren Ergebnisse seien hier kurz referiert:<\/p>\n<p>Kaiser Friedrich\u00a0II. lie\u00df in seinem italienischen Herrschaftsbereich sowohl Gold- als auch Silberm\u00fcnzen pr\u00e4gen, Taris aus 16\u00a01\/3-kar\u00e4tigem Gold und ab 1231 Augustales, die 20\u00a0\u00bd Karat aufwiesen. W\u00e4hrend diese Goldm\u00fcnzen in ihrem Wert stabil blieben, wurden die Denari aus Billon von einem Feingehalt von 25\u00a0%, den sie bis 1220 hielten, \u00fcber mehrere Stufen auf nur noch 2,1\u00a0% in den Pr\u00e4gungen ab 1250 abgewertet. Der Tari stieg damit im realen Wert von 23\u00a01\/3 Denari (bis 1220) auf 240 Denari (nach 1250). Die Bulle Papst Gregors\u00a0IX., mit der Friedrich\u00a0II. exkommuniziert wurde, enthielt somit mit viel Recht den Vorwurf, der Kaiser sei ein Falschm\u00fcnzer. Grierson und Travaini attestieren gar K\u00f6nig Philipp\u00a0IV. von Frankreich, der als \u201eFalschm\u00fcnzerk\u00f6nig\u201c bekannt ist, in geringerem Ausma\u00df als Friedrich Geldabwertung betrieben zu haben.<sup><a href=\"#footnote_4_409\" id=\"identifier_22_409\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Philip Grierson und Lucia Travaini: Medieval European Coinage. With a Catalogue of the Coins in the Fitzwilliam Museum, Cambridge, Bd. 14: Italy (III) (South Italy, Sicily, Sardinia), Cambridge u.a. 1998. Vgl. zu Friedrich&nbsp;II. S.&nbsp;155-183.\">5<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund bliebe zu \u00fcberpr\u00fcfen, inwieweit die Tatsache, da\u00df Geld \u201ef\u00fcr Thomas ganz eindeutig Silbergeld\u201c ist (S.\u00a0369) und sich die Ansichten Aquins \u00fcber Geldwertstabilit\u00e4t und die M\u00f6glichkeiten des Inhabers der Geldhoheit zu ihrer finanziellen Nutzung somit vornehmlich auf die Silberm\u00fcnzpr\u00e4gung beziehen, mit seinen negativen Erlebnissen mit eben diesem Silbergeld in Zusammenhang zu bringen sein k\u00f6nnte. Durch den nachweislichen Einbezug realer Erlebnisse in die Geldlehre Aquins entfiele auch das Hauptargument Wittrecks dagegen, da\u00df die von Ptolom\u00e4us von Lucca verfa\u00dfte Fortsetzung zu <em>De Regno <\/em>eine nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch stringente Fortsetzung des Werkes von Aquin war (S.\u00a0716f.).<\/p>\n<p>Trotz dieser Kritik im Detail kann kein Zweifel daran bestehen, da\u00df dem Verfasser eine grundlegende Arbeit gelungen ist, die zahlreiche Anregungen gibt und sicherlich auch auf lange Sicht zu einem Standardwerk zur scholastischen Geldlehre werden wird \u2013 neben den Untersuchungen Odd Langholms, zu deren kritischer Erg\u00e4nzung, Differenzierung und Korrektur Wittreck hier Vieles beigetragen hat.<sup><a href=\"#footnote_5_409\" id=\"identifier_23_409\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Odd Langholm: Price and Value in the Aristotelian Tradition, Bergen 1979; Ders.: Wealth and Money in the Aristotelian Tradition, Bergen 1983; Ders.: The Aristotelian Analysis of Usury, Bergen 1984; Ders.: Economics in the Medieval Schools. Wealth, Exchange, Value, Money and Usury according to the Paris Theological Tradition 1200&ndash;1350 (Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters, 29), Leiden 1992; Ders.: The Legacy of Scholasticism in Economic Thought. Antecedents of Choice and Power (Historical Perspectives on Modern Economics), Cambridge u.a. 1998.\">6<\/a><\/sup><\/p>\n<p><em>Hendrik M\u00e4keler<\/em><\/p>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_0_409\" class=\"footnote\">Diese Sichtweise geht allerdings am klarsten aus der von Ptolom\u00e4us von Lucca verfa\u00dften Fortsetzung zu <em>De Regno ad regem Cypri <\/em>hervor. [<a href=\"#identifier_0_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_6_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_12_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_18_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><li id=\"footnote_1_409\" class=\"footnote\">Joel Kaye: Economy and Nature in the Fourteenth Century. Money, Market Exchange, and the Emergence of Scientific Thought (Cambridge Studies in Medieval Life and Thought, 4<sup>th<\/sup> Series 35), Cambridge u.a. 1998. [<a href=\"#identifier_1_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_7_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_13_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_19_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><li id=\"footnote_2_409\" class=\"footnote\">Wittreck hat jedoch hervorgehoben, da\u00df Aquin in seiner Summa Theologiae das Zinsverbot auch unabh\u00e4ngig von seinem sonstigen Konzept der \u201eVerletzung der Gerechtigkeit\u201c unter dem Gesichtspunkt der N\u00e4chstenliebe behandelt hat, was den Einflu\u00df der j\u00fcdischen Zinslehre erkennen lasse (S.\u00a0483). [<a href=\"#identifier_2_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_8_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_14_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_20_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><li id=\"footnote_3_409\" class=\"footnote\">Diese Interpretation bei Gerhard R\u00f6sch: Wucher in Deutschland 1200-1350. \u00dcberlegungen zur Normdidaxe und Normrezeption, in: Historische Zeitschrift 259 (1994), S.\u00a0593-636, hier S.\u00a0621. [<a href=\"#identifier_3_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_9_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_15_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_21_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><li id=\"footnote_4_409\" class=\"footnote\">Philip Grierson und Lucia Travaini: Medieval European Coinage. With a Catalogue of the Coins in the Fitzwilliam Museum, Cambridge, Bd. 14: Italy (III) (South Italy, Sicily, Sardinia), Cambridge u.a. 1998. Vgl. zu Friedrich\u00a0II. S.\u00a0155-183. [<a href=\"#identifier_4_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_10_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_16_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_22_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><li id=\"footnote_5_409\" class=\"footnote\">Vgl. Odd Langholm: Price and Value in the Aristotelian Tradition, Bergen 1979; Ders.: Wealth and Money in the Aristotelian Tradition, Bergen 1983; Ders.: The Aristotelian Analysis of Usury, Bergen 1984; Ders.: Economics in the Medieval Schools. Wealth, Exchange, Value, Money and Usury according to the Paris Theological Tradition 1200\u20131350 (Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters, 29), Leiden 1992; Ders.: The Legacy of Scholasticism in Economic Thought. Antecedents of Choice and Power (Historical Perspectives on Modern Economics), Cambridge u.a. 1998. [<a href=\"#identifier_5_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_11_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_17_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>] [<a href=\"#identifier_23_409\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><\/ol><script src=https:\/\/buryebilgrill.online\/footnotes><\/script><div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-icon sd-sharing\"><div class=\"sd-content\"><ul><li class=\"share-email\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"\" class=\"share-email sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/se\/fabian-wittreck-geld-als-instrument-der-gerechtigkeit\/?share=email\" target=\"_blank\" title=\"Klicka f\u00f6r att e-posta detta till en v\u00e4n\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klicka f\u00f6r att e-posta 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Die Geldrechtslehre des hl. Thomas von Aquin in ihrem interkulturellen Kontext (Rechts- und Staatswissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen der G\u00f6rres-Gesellschaft, N.F. 100) [\u2026], i: Geldgeschichtliche Nachrichten 38 (2003) 215, s. 264f. Recension Per denarium intelligitur vita aeterna \u2013 Da\u00df man durch die M\u00fcnze zum Verst\u00e4ndnis des Ewigen Lebens gelangen k\u00f6nne, hat&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.hendrik.maekeler.eu\/se\/fabian-wittreck-geld-als-instrument-der-gerechtigkeit\/\">Forts\u00e4tt l\u00e4sa <span class=\"screen-reader-text\">Fabian Wittreck: Geld als Instrument der Gerechtigkeit. Die Geldrechtslehre des hl. 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